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aktuell = www.bunkermuseum.at  

Aktuelle Informationen

Neuer Besucherrekord: 11.100+!
Auch 2014 kamen wieder mehr BesucherInnen, als je zuvor [Replik folgt]. Am 09. Mai startet die Saison 2015...

Neue Attraktion: DDR-Panzer im Bunkermuseum am Wurzenpass...
Prominente Enthüllung als Höhepunkt zum "Tag des Denkmals 2014": ein Radschützenpanzer BRDM-2/SPW40 kam an - und bleibt auch 2015...

Museum gesichert - Causa (fast) vorbei
Am 10.03.2014 wurden zwei Verträge zur Lösung der "Causa Bunkermuseum" (2010 - 2014) abgeschlossen. (Erst) sieben Monate später hat die Republik Österreich endlich auch ihre längst absurde Klage gegen den Museumsbetreiber und -Eigentümer zurückgezogen. Noch offen: Wer bezahlt den angerichteten Schaden...?

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten

Letzter T-34 "Bunkerpanzer" in OÖ für Bunkermuseum am Wurzenpass ausgebaut

 
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Am 09. Oktober 2007 wurde in der Nähe von Mauthausen in Oberösterreich der letzte von insgesamt neunzehn komplett verbunkerten T34-Kampfpanzern des Bundesheeres ausgebaut. Bis dahin ist er hier vier Jahrzehnte lang von Stahlbeton umgeben in einem Bunker gestanden, um Bewegungslinien zu sichern und zu verteidigen. Großes Medieninteresse daran war vorprogrammiert - und mehrere Beiträge die Folge (siehe unser Medienecho).

Auch in Zukunft soll der vormals eingesperrte Stahlkoloss "artgerecht" in einem Betonobjekt aufgestellt sein. Jetzt allerdings nicht mehr geheim und für Kampfzwecke, sondern als ein ganz besonderes Schauobjekt und Relikt aus dem "Kalten Krieg".

Im Winter renoviert wird der "Bunkerpanzer" am "Europatag 2008" (9. Mai) bei der feierlichen Wiedereröffnung des bis dahin aus- und umgebauten "Bunkermuseums Wurzenpass/Kärnten" erstmals in seinem zukünftigen "Quartier" öffentlich zu sehen sein.

Als die sowjetischen Besatzungstruppen 1955 aus Österreich abgezogen sind, hinterließen sie quasi als "Starthilfe" für das neu aufzustellende Bundesheer unter anderem 37 ihrer Kampfpanzer T-34. Zuerst in der Panzertruppe mobil eingesetzt wurde ein Teil von ihnen in den Sechzigerjahren "verbunkert" und ab dan ortsfest verwendet. Aus eigener Kraft in die "letzte Stellung" gefahren oder hingeschleppt ragte seit damals nur mehr ihr Kanonenrohr ins Freie. Zu beziehen waren die Bunker über Eisenleitern und Steigeisen im Bunkerinneren.

Hunderte Panzertürme der Typen M-24, M-47, T34, CHARIOTEER und CENTURION wurden im "Kalten Krieg" in Österreich von Kampfpanzern abgehoben und auf Bunkeranlagen zur Geländeverstärkung montiert. Die Konfiguration "Panzerturm auf Wanne mit Kette - koplett im Bunker" bildete eine Besonderheit, die nur im nördlichen Oberösterreich zwischen Staatsgrenze zur Tschechoslowakei und Donau verwendet wurde - und im scharfe Schuss nie zum Einsatz kommen musste...

Feste Anlage mit eingebautem  Panzerturm – Rückgrat der Panzerabwehr
Feste Anlage: Rückgrat der Panzerabwehr
General Spannocchi - Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
General Spannocchi: Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
Panzerigel – rasch verlegte und wirksame Sperren gegen Panzerbewegung
Panzerigel: rasch verlegte und wirksame Sperre
Sperrjäger – in Festen Anlagen und als Infanterie zur Außenverteidigung
Sperrjäger: in Festen Anlagen und zur Außenverteidigung