Am
08. Mai haben sich die Tore des Bunkermuseums für
die Saison
2011 wie geplant geöffnet.
Wann, wie und ob überhaupt aufgesperrt werden
kann, war diesmal nach den unglaublichen Attacken
aus dem Darabos-BMLVS leider alles andere als
klar.
"Rachsucht und Willkür - Neid, Missgunst
und Dummheit": das waren wohl offensichtlich
die niedrigen Motive hinter dem, was die heurige
Sonderausstellung entlarvt und transparent publik
macht.
Aber auch die gewaltige, überparteiliche
Unterstützung und Aktivitäten auf Gemeinde-,
Landes- und Bundesebene gegen dieses offensichtliche
Unrecht mit dringendem (bei der Korruptions-Staatsanwaltschaft
angezeigten) Verdacht auf Amtsmissbrauch gegen
den Museumsbetreiber werden
hier vor Ort dokumentiert: er ist der ehemalige
Kommunikationschef des BMLVS und Stellvertreter/Mitarbeiter
des von Darabos unrechtmäßig "abgesetzten" Generalstabschefs
Mag. Entacher.
Derzeit als Beamter in Karenz - also im Urlaub
unter Entfall der Bezüge - betreut er selbst
mit Unterstützung durch Tochter Andrea und
Sonja Neuhold die Gäste seiner Bunkeranlage.
Es muss weiter gehen - und es geht weiter: in
den ersten beiden Monaten dieser Saison waren heuer
bereits rund 2.000 Gäste im Museum - im August
alleine kamen mehr als 3.600 Gäste; geichzeitig
konnte die 30.000er-Marke überschritten werden.
Auch einige sehr interessante Zeitzeugen waren
schon am ersten Tag dabei: etwa ein Veteran aus
dem II. Weltkrieg, der exakt 66 Jahre vor dem Saisonstarttag
als Wehrmachtsangehöriger in britische Kriegsgefangenschaft
ging. Dieses Schicksal teilten gerade an diesem
Tag im Jahr 1945 viele - aber er war zuletzt Artilleriebeobachter
am Wurzenpass. Auch zwei Herren, die 1963 und 1967
als damalige Grundwehrdiener die Bunker bewacht
haben, sind gekommen. Ein Besucher hat 1963 selbst
an den damals geheimen Bauarbeiten mitgewirkt.
Das Altersspektrum reicht bis dato von 11 Wochen
bis zu 86 Jahren. Neben vielen ÖsterreicherInnen
kamen zahlreiche Gäste aus Deutschland, den
Niederlanden, Slowenien, Italien, Belgien, Ungarn
Tschechien und der Slowakei aber auch (u.a.) aus
Australien, Thailand, Israel, Kanada,
der Ukraine und Russland. Einige Teilnehmer am
GTI- und Harkley-Davidson-Treffen
kamen
ebenso vorbei
-
und waren wie begeistert, wie alle andern, die
bisher gekommen sind - und noch kommen werden.
Heuer neu im Museumsareal sind auch fünf Kärntner
Brillenschafe: die Vierbeiner dieser fast
schon ausgestorbenen gewesenen Rasse sollen die
weitläufigen
Flächen des Areals abgrasen - fühlen
sich aber auch im Stellungssystem sehr wohl und
werden von Tag zu Tag zutraulicher...
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