Bitte unterstützen SIE in dieser schwierigen Lage unser Bunkermuseum! z.B. mit IHREM Fan-Klick und Kommentar auf unserer facebook-Seite... Danke!

Aktuelle Informationen

Rekord-Saison 2011 beendet
Zwischen 08. Mai und 30. Oktober 2011 war das Bunkermuseum allen "Schikanen aus Wien" zum Trotz wie geplant geöffnet. In der (Rekord-)Saison 2011 kamen mit 9.572 mehr BesucherInnen denn je...

Kärntner Landtag im Bunkermuseum
Am 14. Juli 2011 tagte der Landtagsausschuss zum vierten mal zur "Causa Bunkermuseum": vor Ort mit Lokalaugenschein...

Bunker(museum) unter Attacke
"Für den Bundesminister" laufen unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber: das ist auch Thema der Sonderausstellung 2011...

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten

Kärntner Landtag am Wurzenpass: „Bunkermuseum muss bleiben!“
Vollbetrieb trotz Attacken aus dem Darabos-BMLVS

 
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
 
 
 
 

 

Hoher Besuch im „Angriffsziel des Darabos-Kabinetts“: am 14. Juli 2011 kam ein Ausschuss des Kärntner Landtages zum Lokalaugenschein ins Bunkermuseum am Wurzenpass, um bewusst hier vor Ort seine mittlerweile vierte Sitzung zur „Causa Bunkermuseum“ abzuhalten. Einmal mehr hat damit das Land Kärnten seine volle Unterstützung für das Bunkermuseum und seinen Betreiber unmissverständlich klar demonstriert.

„Die Sperranlage am Wurzenpass ist historisch einmalig und erhaltenswert. Seit 2005 steht sie offen und hat sich zum wichtigen Tourismusziel für die Region und weit darüber hinaus entwickelt“ betont der Ausschussvorsitzende DI Johann Gallo. „Unsere gemeinsamen Bemühungen dürfen nicht umsonst gewesen sein: das Museum soll und muss so bleiben, wie es ist - und sich bestens bewährt hat!“

Allen Problemen zum Trotz steht das Bunkermuseum wie geplant seit 08. Mai offen: das Kriegsmaterial kann besichtigt werden – ist aber so abgesichert, dass man Scherer daraus keine rechtlichen Probleme mehr machen kann. Heuer kamen bisher mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland: begeistert vom Museum, aber entsetzt von den Attacken aus dem Darabos-BMLVS, die in einer Sonderausstellung dargestellt werden.

Seit Monaten laufen unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen seinen Villacher Projektbetreiber Mag. Andreas Scherer. Zuerst wurden dem Milizoberst im Herbst 2010 unter einem Vorwand vom „eigenen Ministerium“ die Bewilligungen für museales Kriegsmaterial entzogen – dann kam die Aufforderung, das zuvor seit 2005 vom Bundesheer angelieferte Material (162 Tonnen) auf eigene Kosten (€ 276.000) auszubauen und nach Wien zu bringen.

Mit dieser breiten Unterstützung hat man in Wien aber wohl nicht gerechnet: über alle Parteigrenzen hinweg kam massive politische Unterstützung auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene: einstimmig beschlossene Resolutionen aus der Museumsgemeinde Arnoldstein und vom Kärntner Landtag fordern, dass das einmalige Bunkermuseum am Wurzenpass unbedingt erhalten bleiben muss.

Minister Darabos hat unter anderem dem Bundespräsidenten und dem Kärntner Landeshauptmann mehrmals eine Lösung zugesagt. Weil sein Ministerium aber nichts dafür und alles dagegen unternimmt, erstattet Scherer deswegen heute Disziplinaranzeige: „Entweder die Fachabteilungen handeln gegen Ministerweisungen, oder Darabos lügt…!“. Auch die parlamentarische Bundesheer-Beschwerdekommission wird jetzt eingeschaltet.

In Not- und Gegenwehr gegen das Unrecht hat der Museumsbetreiber bereits eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof gegen den Entzugsbescheid eingebracht. Mittlerweile gingen wegen des dringenden Verdachts des Amtsmissbrauchs sogar zwei Anzeigen an die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien: „Einmal kam die Weisung aus dem Kabinett, dass mir der Zutritt zum Museumsareal zu verweigern ist – obwohl ich der Grundeigentümer bin! Dann hat die Rechtsabteilung versucht, mir per Post die Schlüssel zum Kriegsmaterial zu unterjubeln, die ich dem Minister per Post geschickt habe: damit hat eine Behörde versucht, mich zu einer strafbaren Handlung zu verleiten und sich damit gleichzeitig selbst strafbar gemacht!“

Als Motiv hinter den Attacken sieht Scherer „Rachsucht und Willkür“ aus dem Darabos-Kabinett: „Man will mich wohl als privaten Projektbetreiber dafür bestrafen, was ich als Beamter im Verteidigungsministerium intern angemerkt habe“. Scherer war bis Ende Juni 2010 Leiter der Kommunikation im Verteidigungsministerium und davor der Stellvertreter des derzeit noch abgesetzten Generalstabschefs Entacher. Auch er hatte wie Scherer seine Meinung geäußert. Nur ein Zufall?

Das Bunkermuseum am Wurzenpass ist österreichweit einmalig: nur hier kann im einzigen „Bundesheer-Museum“ Österreichs das ehemals größte Verteidigungssystem mit originalen Bunkern, Stellungen und Sperren samt allen dazugehörigen Waffensystemen aus dem „Kalten Krieg“ in einem 11.400 m²-großen Freiareal besichtigt werden. Der Initiator und Betreiber war hier selbst der letzte Kommandant. EU, Bund, Land und Gemeinde sowie (bis zur Auflösung der von ihm geleitet gewesenen Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im BMLVS mit 30.06.2010) besonders das BMLVS und das Österreichische Bundesheer haben seine Privatinitiative im gemeinsamen Interesse breit unterstützt.

Der Skandal bleibt spannend – und das Bunkermuseum offen!

Feste Anlage mit eingebautem  Panzerturm – Rückgrat der Panzerabwehr
Feste Anlage: Rückgrat der Panzerabwehr
General Spannocchi - Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
General Spannocchi: Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
Panzerigel – rasch verlegte und wirksame Sperren gegen Panzerbewegung
Panzerigel: rasch verlegte und wirksame Sperre
Sperrjäger – in Festen Anlagen und als Infanterie zur Außenverteidigung
Sperrjäger: in Festen Anlagen und zur Außenverteidigung