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Gleich vierzehn FremdenführerInnen absolvierten
am Wurzenpass ein Sonderprogramm: nach einem militärhistorischen
Überblicksvortrag
wurde zuerst das Bunkermuseum vorgestellt und
dann in einer Führung besichtigt.
Die Idee für diese Exkursion des "Vereins
der staatlich geprüften Kärntner Fremdenführer" entstand zufällig:
bei der Abholung einer Rechnung für das Museum entpuppte
sich die Chefin der Villacher Firma
Fojan als Fremdenführerin.
Im Gespräch mit dem Projektbetreiber meinte sie,
dass sie und ihre KollegInnen oft auch militärhistorische
Fragen gestellt bekommen und ein Informationsvortrag
zu diesem Thema sicher interessant wäre.
Am 09. Juli 2007 war es soweit: als Fachvortragender
konnte Hofrat Dr. Wolfgang Etschmann gewonnen werden.
Extra aus Wien angereist bot
der Leiter der Forschungsabteilung des "Heeresgeschichtlichen
Museums" eine zweistündige Überblicksinformation
über das Militär- und Kriegswesen aus dem Mittelalter
bis
in die Gegenwart.
Technisch unterstützt waren seine Ausführungen mit
digitaliserten Darstellungen - und die zahlreichen
Zwischenfragen zeigten das Interesse
seiner Zuhörer.
Anschließend erläuterte der Projektbetreiber des
Bunkermuseums vor dem eigentlichen Rundgang noch
speziell die Ära der Raumverteidigung. In dieser
Zeit des "Kalten Krieges" wurden ja unter
anderem auch
die Anlagen
der Landesbefestigung am Wurzenpass errichtet
und betrieben.
Von der Ausdehnung des Areals und von dem, was
sich hier de Besucher bietet, waren die FremdenführerInnen
überrascht und beeindruckt zugleich. "So oft bin
ich hier am Wurzenpass schon vorbeigefahren - aber
dass hier so eine beeindruckende Anlage steht...!?!"
war der Grundtenor.
Die Obfrau des Vereins, Frau Gabi Golger-Oberwinkler,
bedankte sich am Ende des fünfstündigen
Besuchs herzlich für
den Vortrag und den Rundgang. Mit ihren BegleiterInnen
vergab sie das Prädikat
"sehr sehenswert" und
versprach, selbst wieder zu kommen - und das Museum
jedenfalls weiter zu empfehlen...
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