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Dieser "Freitag der 13." im Juli 2007
war ein besonderer Tag für jenen vierzig Jahre
alten Lkw des Typs Steyr 680M, der seit Mitte Mai
als Ausstellungsstück im "Bunkermuseum
Wurzenpass/Kärnten" bewundert
werden kann: an diesem Tag wurde er trockengelegt!
Grund dafür war das Ziel, aus Natur- und Umweltschutzgründen
zu verhindern, dass aus ihm Flüssigkeiten in
das Erdreich und Grundwasser gelangen können.
Gleichzeitig wurde damit aber auch eine der Auflagen
im Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Villach/Land
zur Betriebsbewilligung für das Museum erfüllt.
Professionell umgesetzt wurde diese wichtige Maßnahme
durch den Kfz-Instandsetzungstrupp des Jägerbataillons
26 aus Spittal an der Drau. Auch bei diesem, in Österreich
einmaligen und weithin bekannten, alpinerprobten
Verband wurden bis zuletzt zahlreiche Lastkraftwagen
dieses Typs eingesetzt.
"Das waren noch Fahrzeuge! Einfach und
robust gebaut - aber zuverlässig und einfach
zu warten..." kam der Werkmeister der
bataillonseigenen Werkstätte, Offizierstellvertreter
Mörtl, regelrecht ins Schwärmen, als
er mit seinem Gehilfen und mit seiner "rollenden
Werkstätte" mit den Arbeiten begann.
Schritt für Schritt wurde fachgerecht literweise
Treibstoff und Motoröl sowie Kühl-, Brems-
und Scheibenwaschanlagenflüssigkeit über
Auffangbecken in Gebinde abgelassen und zur umweltgerechten
Entsorgung abtransportiert.
"Unser 680er" wurde am 15. Mai 2007 von
Baden bei Wien "huckepack" mit einem Tieflader
bis zum Fuß des Wurzenpasses verlegt. Seine
letzten fünf Kilomter legte das aus dem Aktivfahrdienst
bereits ausgeschiedene Fahrzeug mit Werkstatt-Nummerntafeln
des Bundesheeres aus eigener (letzter) Kraft selbst
zurück.
Von einem Fahrlehrer der Heereskraftfahrschule gesteuert
bewältigte der 680er die anspruchsvolle Bergwertung
und fand so seinen "letzten Weg" in seine "Endposition" im "Bunkermuseum
Wurzenpass/Kärnten", wo er mit
den Original-Nummerntafeln "BH 76*429" die
bestehende Sammlung ergänzt.
Mehr Fotos von der letzten
Fahrt von "unserem 680er" gibt es hier.
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