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Aktuelle Informationen /Archiv)

Saison-Start 2012 am 09. Mai
Auch heuer hat das Bunkermuseum wieder wie geplant am "Europatag" 09. Mai seine Tore geöffnet. In der (Rekord-)Saison 2011 kamen mit 9.572 mehr BesucherInnen denn je ins Museum - in die "Inselvariante" als Zwischenlösung...

Bunkermuseum doch noch nicht gerettet: Gesetzesänderung wurde aus Darabos-Kabinett sabotiert
Funktionsunfähig gemachtes Kriegsmaterial hätte mit einer Gesetzesänderung – wie früher – wieder nur dekorativer Schrott sein sollen. Dazu kam gegen alle Absprachen ein Veto... Warum wohl? Dazu hier bald mehr!

Bunker(museum) bleibt weiter unter Attacke
"Für den Bundesminister" laufen seit 2010 weiter unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber ...

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten

Letzter T-34 "Bunkerpanzer" in OÖ für Bunkermuseum am Wurzenpass ausgebaut

 
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Am 09. Oktober 2007 wurde in der Nähe von Mauthausen in Oberösterreich der letzte von insgesamt neunzehn komplett verbunkerten T34-Kampfpanzern des Bundesheeres ausgebaut. Bis dahin ist er hier vier Jahrzehnte lang von Stahlbeton umgeben in einem Bunker gestanden, um Bewegungslinien zu sichern und zu verteidigen. Großes Medieninteresse daran war vorprogrammiert - und mehrere Beiträge die Folge (siehe unser Medienecho).

Auch in Zukunft soll der vormals eingesperrte Stahlkoloss "artgerecht" in einem Betonobjekt aufgestellt sein. Jetzt allerdings nicht mehr geheim und für Kampfzwecke, sondern als ein ganz besonderes Schauobjekt und Relikt aus dem "Kalten Krieg".

Im Winter renoviert wird der "Bunkerpanzer" am "Europatag 2008" (9. Mai) bei der feierlichen Wiedereröffnung des bis dahin aus- und umgebauten "Bunkermuseums Wurzenpass/Kärnten" erstmals in seinem zukünftigen "Quartier" öffentlich zu sehen sein.

Als die sowjetischen Besatzungstruppen 1955 aus Österreich abgezogen sind, hinterließen sie quasi als "Starthilfe" für das neu aufzustellende Bundesheer unter anderem 37 ihrer Kampfpanzer T-34. Zuerst in der Panzertruppe mobil eingesetzt wurde ein Teil von ihnen in den Sechzigerjahren "verbunkert" und ab dan ortsfest verwendet. Aus eigener Kraft in die "letzte Stellung" gefahren oder hingeschleppt ragte seit damals nur mehr ihr Kanonenrohr ins Freie. Zu beziehen waren die Bunker über Eisenleitern und Steigeisen im Bunkerinneren.

Hunderte Panzertürme der Typen M-24, M-47, T34, CHARIOTEER und CENTURION wurden im "Kalten Krieg" in Österreich von Kampfpanzern abgehoben und auf Bunkeranlagen zur Geländeverstärkung montiert. Die Konfiguration "Panzerturm auf Wanne mit Kette - koplett im Bunker" bildete eine Besonderheit, die nur im nördlichen Oberösterreich zwischen Staatsgrenze zur Tschechoslowakei und Donau verwendet wurde - und im scharfe Schuss nie zum Einsatz kommen musste...

Feste Anlage mit eingebautem  Panzerturm – Rückgrat der Panzerabwehr
Feste Anlage: Rückgrat der Panzerabwehr
General Spannocchi - Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
General Spannocchi: Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
Panzerigel – rasch verlegte und wirksame Sperren gegen Panzerbewegung
Panzerigel: rasch verlegte und wirksame Sperre
Sperrjäger – in Festen Anlagen und als Infanterie zur Außenverteidigung
Sperrjäger: in Festen Anlagen und zur Außenverteidigung