Am 09. Mai 2008 konnte das "Bunkermuseum
Wurzenpass/Kärnten" im Rahmen eines offiziellen
Festakts im
Rahmen des umfassenden Gesamtvorhabens zum europatag2008 mit
hoher Prominenz und zahlreichen Fest- und Ehrengästen
feierlich wiedereröffnet werden.
In der Zwischenzeit läuft die Saison 2008 auf
Hochtouren - und sehr erfolgreich: im Juli konnte
erstmals und binnen einer Woche
gleich vier mal die "Schallmauer" von
mehr als 100 Besuchern an einem Tag durchbrochen
werden.
Bisheriger Besucherrekord: 131 begeisterte Gäste
an einem Tag!
Möglich wurde dies - neben dem beachtlichen Medienecho -
durch eine ganze wichtige Neuerung: dank zweier Mitarbeiterinnen
(hier bei der Eröffnungsfeier: Frau Gerlinde
Warum links und Frau Mag. Helene Dörfler-Kogler
rechts vom
Projektbetreiber)
kann das Museum 2008 jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00
Uhr
von
Mi-So
(Mai,
Juni
und
September,
Oktober)
sowie von Mo-So (im Juli und August) geöffnet
haben.
Die Besucher kommen dabei aus dem In- und Ausland.
Ob jung oder alt sind die weiblichen und männlichen
Besucher durchwegs überrascht, was es an umfassenden,
lange geheim gehaltenen Verteidigungsvorbereitungen Österreichs
im Kalten Krieg gegeben hat - die nur hier (noch
dazu) an einem Originalschauplatz präsentiert
werden.
Das Bunkermuseum am Wurzenpass
in Kärnten ist das einzige Museum dieser Art
in Österreichs. Nun gibt es in Kärnten nur mehr
hier solche verbunkerten Panzertürme - die
letzte der übrigen
45 Anlagen wurde Mitte Juli 2008 abgebaut.
Besondere Gäste waren bisher unter anderm die
rund 50 internationalen Experten der "Fortress
Study Group", die gleich zu
Saisonbeginn aus Slowenien im Rahmen einer Fachtagung
angereist sind.
Ende Juli kam auch die Führungsriege
der Wietersdorfer & Peggauer
Zementwerke GmbH mit Begleitung zu einer Sonderführung:
dieses Unternehmen unterstützt sehr großzügig den
noch laufenden Aus- und Umbau des Museums mit Materialspenden.
Kurioses Detail am Rande: der Konzernmanager DI
Jochen Ziegenfuß war selbst Milizoffizier - und
in Zeiten der Raumverteidigung Kommandant der
ortsfesten Batterie am Haberberg in Unterkärnten
(= verbunkerte
Artillerie). Eine dieser fünf Kanonen (die schwersten,
die das Bundesheer im Bestand hatte) ist seit
Saisonbeginn am Wurzenpass zu sehen...
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