Am 02. Februar 2009 haben Soldaten
am Wurzenpass die Info-Containeranlage
im tief verschneiten Museumsareal von 150 Kubikmetern
Schnee befreit - und damit vor noch größerem
Schaden bewahrt.
Was den Schifahrer freut, ist der Schrecken der
Flachdächer: die heftigen Schneefälle
im Raum Dreiländereck haben die "weiße
Pracht" auf die beachtliche Höhe von 150
Zentimetern anwachsen lassen. Diesem Druck haben
sogar die Stahlträger
der Info-Container nachgeben müssen: samt Decke
schon merklich durchgebogen tropfte es bereits durch
die Verkleidung.
Der Hilferuf aus 1.000 Metern Seehöhe wurde
von den Villacher Pionieren erhört. "Schützen
und helfen, wenn andere nicht mehr können!" ist
das Motto unseres Bundesheeres.
Ganz in diesem Sinne
rückten unter
der vorbildlichen Führung von Vizeleutnant
Ozwirk acht Grundwehrdiener von der Brücken-Übersetzkompanie
des Pionierbataillons
1 aus Villach an, bahnten sich schneestrampfend
den Weg von der Wurzenpass-Bundesstraße B109
zum Museumsareal
und begannen mit ihrem Hilfseinsatz. Die am Wurzenpass bei den umfassenden Um- und Ausbauarbeiten
2008 bewährte Arnoldsteiner
Baufirma N&W stellte
kurzfristig Steher bereit, mit denen die Container-Decke
abgestützt
werden konnte. Erst so konnten die Soldaten auf das
Dach, um Kubikmeter für Kubikmeter abzuschaufeln.
Eine große Plane schützt derweil das von der Schneelast
befreite Dach vor der Witterung, bis die Container-Decke
im Frühjahr so bald als
möglich neu
zu isolieren sein wird.
Wann "General
Winter" seine Herrschaft am Wurzenpass aufgeben
wird, ist bei diesen Schneemengen nicht absehbar
- aber
am 09. Mai soll(t)en sich die Tore im weiter
adaptieren Museum für die Besucher der Saison
2009 wieder öffnen...
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