Nach
Vorbereitungsarbeiten
in der ersten Woche der Herbstbaustelle 2009 rollte
am frühen Montag Vormittag des 19. Oktobers 2009
ein gewaltiger und einmaliger Konvoi auf den Wurzenpass:
acht schwere Heeres-Lkw schleppten neun maßgeschneiderte
Container-Elemente für den Ausbau des Info-Container-Komplexes
im Eingangsbereich des Bunkermuseums heran.
Die Fahrzeugflotte der 7.
Jägerbrigade bestand aus altbewährten
schweren Lkws des Pionierbataillons
1 aus Villach und top-modernen Hakenladesystemen des Stabsbatillons
7 aus Klagenfurt. Diese Fahrzeuge stehen
erst seit kurzer Zeit beim Bundesheer im
Einsatz - und haben sich auch am Wurzen in relativ
schwierigem Gelände bestens bewährt.
Aus dem "Verfügungsraum Grenzübergang" wurde
ein Lkw nach dem anderen ins Museum abgerufen. Hier
erwartete sie ein ziviles Kranfahrzeug der Villacher
Firma Mössler.
Präzise gemäß Ablaufplan konnte
so ein Container-Element nach dem anderen entladen
und auf seinen Platz gesetzt werden. Monteure der
Lieferfirma CONTAINEX verschraubten die Elemente
- und der Riegersdorfer Schlosser Fatzi verschweißte
mit seinem Team, was an dieser Sonderanfertigung
nicht zu verschrauben war.
Binnen drei Stunden stand die erweiterte Anlage
in voller Pracht da: im Erdgeschoss wurde ein 16´-Container
angedockt. Er beherbergt ein kleines Büro und
den Stiegenaufgang in das Obergeschoss mit seinen
vier 10´- und vier 20´-Container-Elementen.
Nach innen offen steht hier ein neu geschaffener
Raum mit rund 100 m² zusätzlicher Fläche
zur Verfügung.
Hier und im Erdgeschoss, das Vorjahr errichtet werden
konnte, wird die Info-Ausstellung zur Präsentation
der Geschichte
der Landesbefestigung Österreichs in der Zeit des Kalten Krieges aufgebaut und präsentiert
werden.
Im letzten Winter hat der Schnee starke Schäden
an den Containern am Wurzen angerichtet. Mit einer
großen Dachkonstruktion auf der neuen Anlage
sowie der Überdachung des Sanitärcontainers
wird das hinkünftig nicht mehr passieren können.
Gleichzeitig liefert die Dachfläche das Nutzwasser
fürs Museum.
Den Abschluss der Arbeiten bildet die Montage von
Scheinwerfern samt Bewegungsmeldern: sie leuchten
hinkünftig die Überwachungskameras aus,
die ihre Daten in Echtzeit ins Internet liefern.
Mit ihnen blicken wir dem nahen Winter und der nächsten,
erfolgreichen Saison im Bunkermuseum entgegen...
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