Bereits
im Herbst 2009 konnte nach aufwändigen
Grabarbeiten ein Info-Container-Komplex
im Eingangsbereich des Bunkermuseums errichtet
werden. Im Frühjahr 2010 ging der umfassende
Um- und Ausbau im Bunkermuseum weiter.
Leider hatte Petrus wieder einmal kein
Erbarmen mit dem Projektbetreiber,
den fleißigen Mitarbeitern der Arnoldsteiner
Baufirma N&W und den Soldaten des Pionierbataillons
1 aus Villach: nach Verkehrsbehinderungen durch
die Total-Sperre der Wurzenpass-Bundesstraße
B109 für Holzschlägerungsarbeiten in
der ersten Arbeitswoche verwandelte ergiebiger
Regen die Baustelle in der zweiten Arbeitswoche
regelrecht in eine Schlammzone.
Unter diesen ungünstigen Bedingungen konnte
daher zwar noch nicht alles umgesetzt werden, was
ursprünglich auf der Planungsliste stand.
Die Bilanz ist aber dennoch erfreulich.
Einige Fortschritte erwarten unsere Besucher im
Museumsareal - und lassen sich auch in der neuen
Fotogalerie "Um- und Ausbau 2010" sehen:
... in einem neu errichteten Panzerbwehrbunker samt
frontalen Panzerstahlblenden konnte "artgerecht" und
original getreu ein zusätzlicher
Panzerturm CHARIOTEER mit einer 8,34 cm Panzerkanone aufgestellt
werden (die Überschüttung
und Begrünung des noch freistehenden "Bunker-Nachbaus" mit
Erde folgt noch).
... der im Museum bereits vorhanden
gewesene Panzerturm CHARIOTEER mit einer
10,5 cm Panzerkanone "verschwand" auf
einem neuen Betonsockel mit umgebender Steinschlichtung
(vorerst?) unter einer zusätzlichen
Tarnhütte und ist nunmehr durch
eine durchsichtige Plexiglas-Türe zu bewundern.
... auch die freistehenden
Panzertürme
M24, M47 und T34 stehen nunmehr"artgerecht" jeweils
auf einem neu errichteten Betonsockel
...das originale Stellungssystem
und die 2008 zusätzlich errichtete,
große
Schaubefestigungsanlage sind
nun mit einer Stützmauer
aus Ortsbeton verbunden. Eine neu
eingebaute Betontreppe ermöglicht
nunmehr den Zugang in diesen "vertieften" Bereich.
... unsere 2 cm-Fliegerabwehrkanone wurde vom
Dach der Schaubefestigungsanlage auf ein eigens neu
errichtetes Waffenstellungs-Plateu verlegt.
... die Fertigteile für
den neuen
rPAK-Waffenstand konnten aufgestellt
werden (auch wenn der Einbau der 10,6 cm
rückstoßfreien
Panzerabwehrkanone zeitlich vorerst nicht mehr
möglich war); die angedockte Kampfdeckung
mit Panzerstahlhalbkuppel ist fertig.
... die Asphaltierung der Fläche
um den Container-Komplex im Eingangsbereich
bringt mehr Trockenheit und Sauberkeit.
(Der
Bau von einem "Gun-Port" für
die berdachung der beiden mobilen Panzerabwehrkanonen
8,5 cm PAK 52 und 10,6 cm rPAK wurde zwar begonnen
- musste
aber wetterbedingt eingestellt und verschoben werden.
Alle dafür benötigten Eisenbahn-Betonschweller
konnten aber antransportiert und mit dem Ausbau
ihrer Verschraubungen einbaubereit gemacht werden).
Besonderer Dank gilt dem Villacher
Schleuderbetonwerk Habernig für die unentgeltliche Überlassung der
vorgefertigten Betontreppe von -seitenteile sowie
der Firma Wietersdorfer & Peggauer
Zementwerke GmbH für
die großzügige Zement-Spende!
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