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Nein, die Bunkeranlage am Wurzenpass steht nicht
vor der Wiederbewaffnung - und es waren nicht Soldaten,
die hier für den Ernstfall
übten. Die vierbeinigen Kameraden, die hier im
Schnüffeleinsatz
standen, gehören zur "Österreichischen
Rettungshundebrigade" (ÖRHB)...
Ob Menschen nach Lawinenabgang oder Hauseinsturz
verschüttet sind oder in einem bestimmten Areal
vermisst werden: seit 1966 stehen die Teams dieser
Einsatzorganisation des Österreichischen Zivil-
und Katastrophenschutzes im In- und Ausland bereit.
Den ersten 1. Adventsonntag 2006 verbrachten elf
Hundeführer
aus den Kärntner Staffeln "Drautal", "K3" und "Klagenfurt" nicht
mit ihren Familien. Sie kamen und übten
mit ihren Rettungshunden - diesmal in den ehemaligen
Verteidigungsanlagen
aus der Zeit des
Kalten Krieges.
"Das weitläufige Stellungssystem mit
den Bunkern ist ideal für unsere Ausbildung meint
Birgit Jenkner, Hundeführerin und Initiatorin
dieses Trainigstages. "In den Gängen
und Tunnels gibt es verschiedene
Luftströme. Und da haben es unsere Hunde
noch schwerer, die Witterung aufzunehmen."
In diesem unübersichtlichen Gelände mit
den verwinkelten Gräben fehlt noch dazu oft
der Sichtkontakt zwischen Hundeführer und
Hund. "Das fordert uns und unsere
Hunde besonders, wenn wir unsere
Helfer suchen, die wir in den vielen Hoch- und
Tiefverstecken aufspüren müssen, die
es hier gibt. Optimale Trainingsbedingungen!" waren
sich daher die ehrenamtlichen Idealisten einig, die
viel Freizeit
für Schulungen, Übungen und Prüfungen
opfern.
Ihr oberstes Ziel: mit ihren vierbeinigen
Spürnasen
zum einsatzfähigen Such-
und Bergeteam werden, um im Notfall zu helfen. Und
egal wer sie unter dem Notruf 012 8898 bundesweit
verständigt:
Rettungshunde kommen und helfen kostenlos bei Tag und
Nacht - und das nun auch "WURZEN-erprobt"...
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