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„Relativ viele Besucher und Weg frei für
die Zukunft“ – so könnte man die
Jahresbilanz 2006 kurz zusammenfassen.
Es waren nur neun Tage, an denen das „Bunkermuseum
Wurzenpass/Kärnten“ im Jahr 2006 seine
Tore öffnen konnte: einerseits wegen des Auslandseinsatzes
des Projektbetreibers bei
den EU-Friedenstruppen
in Bosnien – andererseits wegen eines schwelenden
Rechtsstreits um den Zugangsweg zum Bunkerareal.
Dennoch kamen 265 Besucher aus dem In- und Ausland,
um das
Museum zu sehen.
Neben einzelnen Besuchern und Familien konnten auch
mehrere Gruppen begrüßt werden. So kamen
unter anderem ehemalige Schulkollegen zum 50jährigen
Maturajubiläums-Ausflug, die Heeressanitätsanstalt
Klagenfurt, das Fernmeldebataillon 1 mit seinem Partner
Stadt
Villach und der Verein der Freunde des ehemaligen
Versorgungsregiments 3, die sogar extra dafür
aus dem fernen Zwölfaxing in Niederösterreich
mit einem Bus angereist sind.
Das wichtigste im Jahr 2006 war aber, dass der seit
Jahren ausgefochtene Rechtsstreit um den Zufahrtsweg
zu den Bunkeranlagen endlich beigelegt werden konnte.
Das Museumsprojekt hatte nicht nur Freunde: die Eigentümer
bzw. der Forstverwalter der Grundstücke, die
unser eingezäuntes Bunkerareal zu 100% umschließen,
waren von Anfang an gegen das Vorhaben und wollten
es unbedingt verhindern. In Briefen ihrer Anwälte
an mehrere Dienststellen der Bezirkshauptmannschaft
Villach, an den Bundesminister für Landesverteidigung
und an den Projektbetreiber wollten sie eine absolute
Einstellung des Bunkermuseums erreichen.
Dazu haben sie auch rechtliche Schritte ergriffen:
eine Klage beim „Unabhängigen Verwaltungssenat
Kärnten“ (UVS) sollte die Behörde
zwingen, ihre Bewilligungen für das Projekt
aufzuheben. In einer weiteren Klage gegen den Projektbetreiber
beim Landesgericht in Klagenfurt sollte die Benützung
des Weges zu den Bunkeranlagen völlig unterbinden
und damit den Betrieb lahm zu legen.
Die UVS-Klage wurde schließlich abgewiesen – und
für das Wegerecht nach einer „open-air-Gerichtsverhandlung
vor Ort“ konnte ein Vergleich geschlossen werden,
der hinkünftig (mit kleinen Einschränkungen)
die Benützung des Weges sowie gewerbliche Tätigkeiten
für den Museums-Shop und für eine Mini-Gastronomie
ermöglicht.
Damit ist der Weg endlich frei - für die Zukunft
des „Bunkermuseums Wurzenpass/Kärnten“!
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