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Attacke auf Bunkermuseum

Weitere Attacken auf Bunkermuseum:
Existenz bleibt gefährdet...!

"Für den Bundesminister" laufen seit 2010 unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber...

Detail-Aspekte und -Informationen zur höchst komplexen Gesamtsituation:

Gesetzesänderung als Rettungschance für Bunkermuseum

 

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten
Chronologie und Dokumente [direkt zum letzten Eintrag = HIER klicken]

Die gesamte Angelegenheit der laufenden Attacke auf das Bunkermuseum und auf mich als Projektbetreiber ist höchst dubios und sehr komplex. "Für den Bundesminister" geschieht mit großem bürokratischem Aufwand - aus welchen Motiven auch immer - nicht nachvollziehbares Unrecht. "Für den Bundesminister", weil unter allen Erlässen des BMLVS diese Formel steht und der Minister für alle Erlässe aus seinem Ministerium die Verantwortung trägt.

Um diese Komplexität des Nichtnachvollziehbaren etwas anschaulicher zu machen, wird nachstehend auszugsweise ein Teil der "Meilensteine" aufgelistet. Ich mache hier auch dazugehörige Basisdokumente öffentlich zugänglich, weil ich nichts zu verbergen habe und damit auch allfälligen Gerüchten offen entgegentreten will... UND: es gibt Not- und Gegenwehr!

01.11.2002
Pachtvertrag der Republik Österreich zur Überlassung des Bunkerareals am Wurzenpass unter massiven Auflagen zur Realisierung des Museumsprojekts unter Verzicht auf Kündigungsrecht bis 31.10.2052 an den Projektinitiator Scherer mehr Info
23.05.2005
Scherer-Antrag an BMLVS/Recht auf Erteilung von Ausnahmebewilligungen für vier Panzertürme mit Kanone inklusive Panzerturm CHARIOTEER mit 8,34cm-Kanone
05.07.2005
Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT)-Dienstzettel: es gibt aktuell keine 8,34cm-Kanone/CHARIOTEER im Heeresbestand - stattdessen wird die Auslieferung einer 10,5cm-Kanone/CHARIOTEER für das Bunkermuseum geprüft (Dienstzettel ergeht mit Verteiler nachrichtlich an BMLVS/Recht)
18.07.2005

BMLV/Recht (Mag. Ploner) protokolliert im ELektronischen AKtensystem (ELAK) die ARWT-Information, dass es aktuell keine 8,34cm-Kanone/CHARIOTEER im Heeresbestand gibt und dass daher die Auslieferung einer 10,5cm-m-Kanone/CHARIOTEER für das Bunkermuseum geprüft wird [Recht/Ploner wusste somit nachweislich bereits damals davon - hat damals aber nichts unternommen]

17.08.2005
BMLV/Recht-Bewilligung an Scherer für vier Panzertürme mit Kanone inklusive Panzerturm CHARIOTEER mit 8,34cm-Kanone [obwohl seit 18.07.2005 amtsbekannt war, dass diese Kanone nicht verfügbar ist und deswegen stattdessen eine 10,5cm-Kanone auf den Wurzenpass gebracht werden soll]
25.08.2005
BMLV/KdoEU liefert u.a. einen Panzerturm CHARIOTEER mit 10,5cm-Kanone an [obwohl amtsbekannt war, dass zwar eine - damals nicht verfügbare - 8,34cm -Kanone bewilligt war - nicht aber eine 10,5cm-Kanone; beide funktionsunfähig gemacht]
26.08.2005
Eröffnung und Betriebsaufnahme „Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten“ mit offiziellem Festakt
25.05.2007
Scherer-Antrag an BMLV/Recht auf Erteilung von Ausnahmebewilligungen für (u.a.) 2cm IFlAK 65/68 + Lafette
09.10.2007
Scherer-Antrag an BMLV/Recht auf Erteilung von Ausnahmebewilligungen für (u.a.) 2cm FlAK 58 + 4cm MK 55/77-FAn
13.11.2007
BMLV/Recht-Bewilligung an Scherer für (u.a.) 2cm IFlAK 65/68 + Lafette
02.04.2008
BMLV/Recht-Bewilligung an Scherer für (u.a.) 2cm FlAK 58 und 4cm MK 55/77-FAn
09.04.2008
Scherer-Antrag an Heeres-Bau- und Vermessungsamt (HBVA) auf käufliche Überlassung des Bunkerareals
21.04.2008+
BMLV/KdoEU liefert (u.a.) 2cm IFlAK 65/68 + Lafette, 2cm FlAK 58 (mit zwei dazugehörigen, nicht montierten Rohren) sowie 4cm MK 55/77-FAn (mit zwei dazugehörigen, nicht montierten Rohren) auf den Wurzenpass an. (die nicht montierten Rohre wurden von Scherer weder beantragt noch gesondert übernommenen - würden aber laut BMLVS-Personal zum jeweiligen Waffensystem automatisch dazugehören und wären daher so OK angeliefert)
17.09.2008
BMLV/KdoEU liefert „scharfe“ rPAK 10,6cm an, die von Scherer sofort wieder verladen und abgeschoben lassen wird
09.05.2008
Wieder-Eröffnung „Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten“ nach umfassendem Um- und Ausbau mit offiziellem Festakt. Bürgermeister Kessler (SPÖ), Landesrat Rohr (SPÖ) und General Entacher halten die Festansprachen bei der Teilveranstaltung europatag2008, zu dem Minister Darabos aus Wien eingeflogen wird und teilnimmt.
07.07.2008
Minister Darabos bestellt mit Dekret den Projektbetreiber Scherer zum Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im BMLV
05.11.2008
Gutachten zur Wertermittlung des Bunkerareals durch zwei externe, unabhängige, gerichtlich beeidete Sachverständige im Auftrag der SIVBEG
03.04.2009
Scherer-Antrag an BMLVS/Recht auf Erteilung einer Ausnahmebewilligung für einen Panzerturm CHARIOTEER mit 8,34cm-Kanone (nach Bekanntwerden, dass doch noch ein Exemplar verfügbar ist)
22.05.2009
BMLVS/Recht-Anfrage an Scherer, warum er einen zweiten Panzerturm CHARIOTEER mit 8,34cm-Kanone beantragt
21.06.2009
Scherer-Stellungnahme an BMLVS/Recht: am Wurzenpass befindet sich die vom BMLVS/KdoEU(fälschlicherweise?) angelieferte 10,5cm-Kanone/CHARIOTEER. Daher: Abänderung des eigenen Antrages vom 03.04.2009 für zweiten Panzerturm CHARIOTEER: bewilligt werden möge eine Kanone im Kaliber 10,5cm (statt zuvor beantragt 8,34cm)
01.10.2009
Einvernahme von Scherer durch BMLVS/Disziplinarabteilung: warum ist am Wurzenpass eine 10,5cm- statt einer 8,34cm-Kanone?
20.10.2009
Lokalaugenschein durch BMLVS/ARWT im Bunkermuseum zur Überprüfung des vorhandenen musealen funktionsunfähigen Kriegsmaterials
11.11.2009
Schreiben des Bürgermeisters der Marktgemeinde Arnoldstein an Generalstabschef mit der Bitte Unterstützung beim Verkauf des Bunkerareals zur nachhaltigen Sicherstellung des Museumsprojekts
23.11.2009
Besprechung BMLVS/Recht mit Scherer: am Wurzenpass befinden sich neben der 10,5cm- statt 8,34cm-Kanone auch zusätzliche (von Scherer weder beantragte noch gesondert übernommene) Kanonenrohre für 2cm-FlAK und 4cm-MK, für die keine gesonderte Bewilligung erteilt wurde
23.11.2009
Scherer-Mail an BMLVS/WSM: Bitte um ehest mögliche Abholung der 10,5cm-Kanone und der nicht montierten (von Scherer weder beantragten noch gesondert übernommenen) zusätzlichen Kanonenrohre für 2cm-FlAK und 4cm-MK
14.12.2009
Kaufvertrag zur Überlassung des Areals an Scherer unter umfassenden Auflagen (siehe Grundbuch) unter Einbindung aller zuständigen Dienststellen des BMLVS mit ausdrücklicher Zustimmung des BMF mehr Info
31.03.2010
Übergabe/Abholung der 10,5cm-Kanone und der nicht montierten (von Scherer weder beantragten noch gesondert übernommenen) zusätzlichen Kanonenrohre für 2cm-FlAK und 4cm-MK durch BMLVS-Personal (nach Schneeschmelze zuvor nicht möglich gewesen)
31.03.2010
Scherer-Info an BMLVS/Recht über Abholung der 10,5cm-Kanone und der nicht montierten (von Scherer weder beantragten noch gesondert übernommenen) zusätzlichen Kanonenrohre für 2cm-FlAK und 4cm-MK samt Stellungnahme zum Sachverhalt
09.04.2010
BMLVS/Recht-Aufforderung an Scherer zur Stellungnahme (8,34cm/10,5cm-Kanone CHARIOTEER und FlAK/MK-Rohre)
15.04.2010 Scherer-Stellungnahme an BMLVS/Recht (8,34cm/10,5cm-Kanone CHARIOTEER und FlAK/MK-Rohre)
04.05.2010
BMLVS/ÖBH liefert einen Panzerturm CHARIOTEER mit seit 2005 bewilligter 8,34cm-Kanone an
04.05.2010
Übergabe/Übernahme des (nunmehr zusätzlichen) Panzerturms CHARIOTEER mit 10,5cm von Scherer an Militärkommando Kärnten gemäß Weisung BMLVS/WSM
13.05.2010
Scherer-Info an BMLVS/Recht über Übergabe/Übernahme des Panzerturmes CHARIOTEER mit 10,5cm an Militärkommando Kärnten (Mail-Empfangsbestätigung am 14.05.2010)
30.06.2010
ressortinterner BMLVS/ÖA-Akt von Scherer als noch-Abteilungsleiter verfasst und genehmigt: "... Die Auflösung der ÖA-Abteilung ist hierorts nicht nachvollziehbar, aber als HBM/KBM-Entscheidung zur Kenntnis zu nehmen..." mehr Info
19.07.2010
PROFIL-Artikel "Vertrauensuntergrabung": „Scherer-Kritik an HBM … KBM schlug am 02.07. zurück: GZ S90000/334-KBM/2010 = „persönliche Anmerkungen" des ehem. AL seien ,,geeignet, das Vertrauen in die Führung zu untergraben und nachhaltig negative Auswirkungen auf den Dienstbetrieb nach sich zu ziehen". Zentralsektion/ BMLVS, zuständig für Disziplinarwesen, habe ,,unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zu setzen"
26.07.2010
Strafanzeige des BMLVS gegen Scherer bei der Staatsanwaltschaft wegen "Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz" (Erlass GZ S91537/40-DiszBW/2010); mit wissentlicher Falschbehauptung, dass die 10,5cm-Kanone am Wurzenpass "ist" - obwohl diese nachweislich amtsbekannterweise am 31.03.2010 abgeschoben und am 04.05.2010 nach BMLVS/WSM-Weisung durch BMLVS/ÖBH wieder antransportiert, in einen Panzerturm CHARIOTEER eingebaut und vor Ort versperrt dem Militärkommando Kärnten übergeben wurde [eine Woche nach dem PROFIL-Artikel] mehr Info
22.09.2010
BMLVS/Recht-Bescheid: Entzug aller sieben zuvor (2001-2008) erteilten Ausnahmebewilligungen für museales, funktionsunfähiges Kriegsmaterial „mangels waffenrechtlicher Verlässlichkeit gemäß § 25 Abs. 3 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 und § 18 Abs. 5 des Waffengesetzes 1996“ (GZ S90931/40-Recht/BMLVS/2010) ; Aufforderung zur Ablieferung an die Behörde binnen 14 Tagen ab Rechtskraft [ohne das Ergebnis der Anzeige und die Beurteilung der objektiven Justiz abzuwarten, die einen Monat später kein auch nur fahrlässig schuldhaftes Verhalten sieht: eine völlig überzogene und unangemessene Maßnahme!] mehr Info
18.10.2010
Scherer übergibt freiwillig bis auf weiteres mit einer Vereinbarung die Schlüsselgewalt über das Museumsareal gemäß Erlass der Generalstabsabteilung an die Behörde bzw. an das Militärkommando Kärnten
19.10.2010
Rechtskraft des Entzugsbescheid von BMLVS/Recht tritt ein
19.10.2010
Information der Staatsanwaltschaft Klagenfurt: das Verfahren gegen Scherer nach Anzeige durch das BMLVS ist eingestellt: "Aufgrund der vorliegenden Bescheide und Urkunden kann Ihnen ein strafrechtlich relevantes fahrlässiges Verhalten nicht zur Last gelegt werden." [BMLVS/Recht hat diese Entscheidung der Justiz nicht abgewartet - sondern zuvor die Ausnahmebewilligungen in einem unangemessenen und völlig überzogenen Akt entzogen]
08.11.2010
Scherer-Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof (VGH) gegen den unangemessenen Entzugsbescheid der Rechtsabteilung/BMLVS binnen Frist
15.11.2010
Scherer-Schreiben an Minister Darabos (nachrichtlich mit gesondertem Anschreiben an Bundespräsident und Generalstabschef): dringende Bitte, das "Für den Bundesminister" in seinem Namen begangene Unrecht im gemeinsamen Interesse zu stoppen und den unangemessenen, völlig überzogenen Entzugsbescheid seiner Rechtsabteilung aufheben zu lassen.
28.12.2010
BMLVS/Recht-Schreiben: Minister Darabos hätte die [beschwerdebezogene!] Rechtsabteilung mit der Beantwortung des Bitt-Schreibens/Scherer beauftragt. Die Behörde wäre an ihren eigenen rechtskräftigen Bescheid gebunden. Eine Aufhebung des Entzugsbescheid wäre rechtlich unzulässig [gemäß AVG § 68, Abs. 2 ist diese "Für den Bundesminister" offizielle behauptete Aussage definitiv falsch!]. Die Entscheidung des VGH über die Scherer-Beschwerde würde abzuwarten sein. [Doppelstrategie: im Hintergrund laufen schon Weisungen zum zwangsweisen Abtransport des gesamten musealen Waffenmaterials vom Wurzenpass]
21.01.2011
Schreiben des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) an Scherer: gemäß zwei neuen Erlässen von BMLVS/Recht muss zur unverzüglichen Rückführung der Leihobjekte auf eigene Kosten aufgefordert werden. [= 162 Tonnen Material am Wurzenpass ausbauen, verladen, nach Wien transportieren, entladen, sanieren und um Wurzenpass den dadurch entstanden Schutt entsorgen]
15.02.2011
Kostenvoranschlag für Ausbau, Verladung, Transport, Entladung und Sanierung der Leihgaben des HGM sowie Entsorgung des dadurch entstandenen Schutts am Wurzenpass gemäß HGM-Schreiben vom 21.01.2011: € 276.591,07 müssten durch Scherer als Projektbetreiber aus seiner eigenen Tasche bezahlt werden Das wäre sein Privatkonkurs und das Ende des Bunkermuseums, wie er es seit 2005 gemeinsam mit dem BMLV(S) und dessen Militär- und Zivilpersonal im gemeinsamen Interesse aufgebaut hat...

Welche Interessen und Motive stecken hinter all diesen Aktionen "Für den Bundesminister"? Cui bono - wer hat irgendetwas von diesem destruktiven Zerstörungsprogramm?

Verantworten muss es Minister Darabos - der paradoxerweise selbst studierter Historiker ist und in dessen Namen die Zerstörung des einzigen Bundesheermuseums in Österreich erfolgt...

ABER: es gibt Not- und Gegenwehr! Nach ersten Medienberichten kam gemeinsamer Widerstand gegen diesen Wahnsinn auf und auch die Politik wurde auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene aktiv. Weitere Maßnahmen zur Rettung des Bunkermuseums laufen an!

16.02.2011
Eine weitere Person aus dem Museumsverein (Mag. Wolfgang Pichler) stellt an die Rechtsabteilung einen Antrag auf Ausnahmebewilligungen für Kriegsmaterial im Bunkermuseum (als Zwischenlösung bis VwGH-Entscheidung)
18.02.2011
Rechtsabteilung ersucht mit Schreiben um Ergänzung zum Antrag vom 16.02.2011: "Welche Aufgaben hat ein Vorstandsmitglied im Museumsverein und welche Tätigkeiten erfüllt der Antragsteller im Verein?" [!??...]
05.03.2011
Antragsteller Pichler übermittelt mit Mail die geforderten Zusatzinformationen an die Rechtsabteilung [erst am 06.05.2011 und nach Urgenz wird diese Information von der Rechtsabteilung mit Schreiben als nicht ausreichend beurteilt ?!!]
12.03.2011
Mit einer ots-Presseaussendung des Nachrichtenmagazins "profil" in der apa wird der umfassende profil-Artikel "Bunkerstimmung" angekündigt, der diesen Skandal aufdeckt und ein beachtliches, mediales Echo (vorerst primär) in der Kärntner Tagespresse und im ORF auslöst.
17.03.2011
Die Marktgemeinde Arnoldstein stellt sich geschlossen hinter das Museum und hinter den Projektbetreiber die drei Fraktionsführer (SPÖ, FPK und ÖVP) unterschreiben einen gemeinsamen, überparteilichen dringenden Appell "pro Bunkermuseum". Diese Petition geht mit Begleitschreiben an den Verteidigungsminister und - mit der Bitte um Hilfe - Begleitschreiben an den Herrn Bundespräsidenten.
17.03.2011
Der Kärntner Landtag fasst auf dringlichen Antrag der ÖVP einstimmig einen gemeinsamen Beschluss "Pro Bunkermuseum (1)", mit dem die Landesregierung zu unverzüglichen Verhandlungen mit der Bundesregierung aufgefordert wird, "um die wegen der aktuellen Erlasslage im BMLVS drohende Schäden für alle Beteiligten zu verhindern und um einen Fortbestand dieser bedeutenden Einrichtung in ihrer wie seit 2005 erfolgreich bewährten Form zu erwirken".
17.03.2011
Der Kärntner Landtag fasst auf Antrag der FPK einstimmig einen gemeinsamen Beschluss "Pro Bunkermuseum (2)", mit dem die Landesregierung zu Verhandlungen mit der BMLVS aufgefordert wird, um "sicherzustellen, dass der Fortbestand sowie der Betrieb des Bunkermuseums auf dem Kärntner Wurzenpass garantiert wird". Der Antrag wird einem Landes-Ausschuss zur Bearbeitung zugewiesen.
17.03.2011
Im Bundesrat stellt der Kärntner FPÖ-Abgeordnete Peter Zwanziger an den Verteidigungsminister im Rahmen der Fragestunde die Anfrage, welche Sicherheitsstrategie er bei der Zerschlagung des Bunkermuseums in Kärnten verfolgen würde. Darabos antwortet darauf: "Ich verfolge überhaupt keine Strategie bei einer Zerschlagung eines Museums des österreichischen Bundesheeres beziehungsweise eines Museums, das ein Bediensteter des österreichischen Bundesheeres sehr offensiv betreibt." (?!?)
21.03.2011
Das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) schickt eine Stellungnahme/Beurteilung ad Bunkermuseum an BMLVS/Recht: ## [...unglaubliche, fachlich-sachlich nicht zutreffende und nicht fundierte, unprofessionelle Aussagen! Mit welcher Absicht dahinter?]
22.03.2011
Im Nationalrat bringt die FPÖ die Parlamentarische Anfrage "Bunkermuseum am Wurzenpass (8045/J)" mit 86 präzisen und höchst aufklärungsbedürftigen Fragen zu den dubiosen Vorgängen um das Bunkermuseum, um den Projektbetreiber sowie um den von Darabos abgesetzten Generalstabschef und ehemaligen direkten Vorgesetzten des Projektbetreibers, General Mag. Edmund Entacher, an den Verteidigungsminister ein.
25.03.2011
Die Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik (Kärnten) beschließt einstimmig eine Resolution "Pro Bunkermuseum" und fordert alle politischen und militärischen Entscheidungsträger, insbesondere aber das BMLVS auf, nach Lösungen zu suchen, um einen Weiterbestand des Museums gewährleisten zu können. Unterzeichnet vom Landespräsidenten, LAbg. Rudolf Schober, 2. Präsident des Kärntner Landtages (SPÖ)
29.03.2011 Im Kärntner Landtag beschließt jener Ausschuss, der mit der Behandlung des Antrags zur Sicherstellung der Garantie des Fortbestandes des Bunkermuseums beauftragt ist, zu diesem Thema am 07. April 2011 ab 11:00 Uhr eine Sitzung einzuberufen. Die Aufforderung zur Teilnahme als Auskunftsperson ergeht an die Generäle Entacher, Segur-Cabanac, Schneider und Ebner, den Kärntner Militärkommandanten Brigadier Mag. Spath, HR Univ.-Doz. Schmidl (Landesverteidigungsakademie) und an den Projektbetreiber .
31.03.2011
Im Nationalrat bringt die FPÖ die Parlamentarische Anfrage "demilitarisiertes Kriegsmaterial (8167/J)" ein und hinterfagt die fragwürdige (Un-?!?)Rechtspraxis der Referentin für Kriegsmaterial im BMLVS, Mag. Ploner - die nach eigenen angaben ein Problem mit Waffen hat (!?!). Sie ist die "juristische Triebkraft" hinter der Attacke auf das Bunkermuseum und brachte dem Darabos-BMLVS schon eine Woche zuvor in der Parlamentarischen Anfrage "Bunkermuseum am Wurzenpass (8045/J)" massiven Erklärungsbedarf ein.
31.03.2011
Die Offiziersgesellschaft Kärnten beschließt einstimmig eine Resolution "Pro Bunkermuseum".
01.04.2011
Die Unteroffiziersgesellschaft Kärnten beschließt einstimmig eine Resolution "Pro Bunkermuseum".
06.04.2011
Scherer-Sachverhaltsdarstellung an die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts des Amtsmißbrauches durch Organwalter des BMLVS nach Kabinettsweisung dem Museumsbetreiber den Zutritt zu seinem Grundeigentum/Museumsarel zu verwehren.
07.04.2011
Im Kärntner Landtag behandelt ein Ausschuss zur Sicherstellung der Garantie des Fortbestandes des Bunkermuseums die "Causa". Der Aufforderung zur Teilnahme als Auskunftsperson sind die Generäle Schneider und Ebner, der Kärntner Militärkommandant Brigadier Mag. Spath, HR Univ.-Doz. Schmidl (Landesverteidigungsakademie) und der Projektbetreiber gefolgt. Nach einer ausführlichen Einweisung durch den Projektbetreiber stellen alle Auskunftspersonen ihre Fachmeinungen mit klarem Credo pro Bunkermuseum dar.
14.04.2011
Scherer-Schreiben an Minister Darabos: dringendes Ersuchen um Zugang zum eigenen Grundstück für Vorbereitungen zum Museumsbetrieb [Reaktion kommt erst am 06.05.2011 mit BMLVS-Schreiben nach Eigeninitiative/KM-Wegsperrung und Schlüsselübermittlung an Darabos am 29.04.2011]
15.04.2011
Scherer-Schreiben an Personalabteilung/BMLVS: Bitte um Gewährung von Karenzurlaub (01.05.-30.10.-2011) Zuvor bekam der amtierende Generalstabschef Commenda aus dem Kabinett die Weisung, dass der Zustand abzustellen sei, dass sich Scherer in Kärnten aufhalten kann: ihm ist in Wien ein Büro einzurichten, in dem er von Montag bis Freitag anwesend zu sein hat [!?!]
18.04.2011

Der Kärntner Landtag verschickt die Einberufung von Auskunftspersonen für eine weitere Ausschusssitzung zur Sicherstellung der Garantie des Fortbestandes des Bunkermuseums. Die Aufforderung zur Teilnahme für den 12. Mai 2011 ab 13:30 Uhr ergeht an Minister Darabos, Kabinettschef Kammerhofer, General Entacher den Leiter der Rechtsabteilung Hirsch, die dortige Waffenreferentin Ploner, AK-Vizechef Müller und an den Projektbetreiber .

20.04.2011
Mail an Rechtsabteilung: Frage Umsetzungsstand der Kriegsmaterial-Bewilligungen für weitere Person aus dem Museumsverein für Kriegsmaterial im Bunkermuseum (Zwischenlösung bis VwGH-Entscheidung) nach erfolgtem dem Antrag vom 16.02.2011? [Reaktion kommt am 06.05.2011]
27.04.2011
Bescheid der Personalabteilung/BMLVS: Karenzurlaub wird gewährt (01.05.-30.10.-2011) Zuvor bekam der amtierende Generalstabschef Commenda aus dem Kabinett die Weisung, dass der Zustand abzustellen sei, dass sich Scherer in Kärnten aufhalten kann: ihm ist in Wien ein Büro einzurichten, in dem er von Montag bis Freitag anwesend zu sein hat [!?!]
29.04.2011
Scherer schickt per Post ein Schreiben mit Eidesstattiger Erklärung samt allen Schlüsseln zum Kriegsmaterial am Wurzenpass an Minister Darabos persönlich (eingeschrieben mit Rückschein). Zuvor hat er alle Schlösser zu Kriegsmaterial ausgetauscht, Stahlgitter anbringen lassen und freistehende Kanonen mit Stachelbandrollen samt Bogenschlössern versperrt.
04.05.2011
Rückschein zum Schreiben an Darabos (Schlüsselübermittlung) trifft bei Scherer unterschrieben ein. [Reaktion kommt am 06.05.2011]
06.05.2011
Rechtsabteilung reagiert mit Schreiben auf Urgenz vom 20.04.2011 nach Bearbeitungsstand des Antrages einer weiteren Person aus dem Museumsverein für Kriegsmaterial im Bunkermuseum (als Zwischenlösung bis VwGH-Entscheidung): erst am 04.05.2011 wurde nach „Abschluss der notwendigen Vorerhebungen“ [?!?] das Innenministerium eingeschaltet + neuerliches Ersuchen um Info, welche Tätigkeiten der Antragsteller im Verein erfüllt [obwohl dies bereits mit Mail am 05.03.2011 an Rechtsabteilung gemeldet wurde - seit damals kam zwei Monate lang keine Info, dass angeblich benötigte Zusatzinformationen fehlen...!]
06.05.2011
Gruppe Recht/Legistik-Schreiben an Scherer: dem "Vorschlag" (?) zur Sicherung des (funktionsunfähigen, musealen) Kriegsmaterials mit Bogen- und Zylinderschlössern wird nicht näher getreten, die übermittelten Schlüssel werden rückübermittelt werden, es sei von "bewilligungsloser Innehabung von Kriegsmaterial" auszugehen: "Nunmehr wird die Sicherstellung des Kriegsmaterials erfolgen". [...von "bewilligungsloser Innehabung von Kriegsmaterial" kann keinesfalls die Rede sein! Was unter "Sicherstellung" zu verstehen sein soll, bleibt abzuwarten...]
06.05.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an die Bezirkshauptmannschaft Villach: Ersuchen um Sicherstellung des (funktionsunfähigen, musealen) Kriegsmaterials bis zum Abtransport durch das Bundesheer.
08.05.2011
Betriebsaufnahme und Start der Saison 2011 im "Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten"
09.05.2011
HGM-Schreiben an Scherer mit erneutem Ersuchen um unverzügliche Rückführung des (funktionsunfähigen, musealen) Kriegsmaterials. [...auch hier eskalieren die Widersprüche aus dem BMLVS: soll Scherer rückführen oder soll das Bundesheer abtransportieren oder doch Pichler die Bewilligung bekommen???]
12.05.2011

Im Kärntner Landtag behandelt zum zweiten Mal ein Ausschuss zur Sicherstellung der Garantie des Fortbestandes des Bunkermuseums die "Causa". Der Aufforderung zur Teilnahme als Auskunftsperson folgte nur der Projektbetreiber: Entacher und Müller waren verhindert, von Darabos kam keine Reaktion - die Reaktion von Kabinettschef Kammerhofer und Rechtsabteilungsleiter Hirsch sorgte für Unmut. Scherer (mittlerweile karenziert) hat die Lagefortsetzung seit 07.04.2011 sowie den (Nicht-)Umsetzungsstand von drei Ansätzen zur Zwischenlösung bis zur VwGH-Entscheidung mit einer ppt-Präsentation dargestellt: der Ausschuss ist erschüttert und spricht von einem "Kriminalfall"...

17.05.2011
Scherer-Schreiben an Bundespräsident Dr. Fischer (Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten: Information und Bitte)
17.05.2011
Im Nationalrat bringt die FPÖ die Parlamentarischen Anfrage "bewusste Schädigung des Bunkermuseums (8517/J)" an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport ein.
18.05.2011
Ein Briefträger der Post will Scherer an seiner Villacher Wohnadresse ein Kuvert von BMLVS/Recht (GZ S90930/24-Recht/2011) mit Rückschein ausfolgen, in dem sich offensichtlich die Schlüssel zum weggesperrten Kriegsmaterial am Wurzenpass befinden. Scherer verweigert die Annahme und ersucht um Rücksendung an den Absender, um sich selbst nicht strafbar zu machen. [Die selbe Behörde, die unter fadenscheiniger Begründung zuerst Bewilligung für (museales) Kriegsmaterial entzieht und dessen Rückgabe fordert, schickt die nach dessen Wegsperrung übermittelten Schlüssel dazu an eine von ihr zuvor als unberechtigt abqualifizierte Person zurück - und bringt sie damit in eine strafbare Lage und macht sich damit selbst strafbar!?!!]
18.05.2011
Schriftliche Beantwortung des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport der Parlamentarischen Anfrage "Bunkermuseum am Wurzenpass (8045/J)" vom 22.03.2011. [Tatsächlich bleiben fast alle der 86 präzisen und höchst aufklärungsbedürftigen Fragen inhaltlich unbeantwortet, wie eine Gegenüberstellung beweist. Ein weiterer Skandal für sich...]
19.05.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler als Verständigung vom Ergebnis der Beweisaufnahme: Informationen über Aufgabenverteilung zwischen Pichler und Scherer fehlen angeblich und werden samt psychologischem Gutachten von/für Pichler eingefordert; BMI hat keine Bedenken – bezieht sich aber nur auf jenen Teil, der bewilligt werden wird [?!!!?]. BMLVS/Recht führt dabei die HGM-Stellungnahme vom 21.03.2011 an.
27.05.2011
BMLVS/Leiter der Zentralsektion (Kemperle)-Schreiben an die Marktgemeinde Arnoldstein in Reaktion auf deren Petition vom 17.03.2011: "Das BMLVS legt auch im Bereich des Vollzugs von Kriegsmaterialbewilligungen größten Wert auf eine rechtskonforme, saubere und transparente Vollziehung. [...die Realität beweist das Gegenteil!] Das BMLVS ist bemüht, den von Ihnen aufgezeigten Sachverhalt einer sachgerechten und rechtskonformen Lösung zuzuführen." [...?!?]. Diese Phrasen bekamen wortwörtlich ident zahlreiche Anfrager und Unterstützer... - die Realität beweist allerdings das Gegenteil!
01.06.2011
Pichler-Beantwortung des erneuten Schreibens von BMLVS/Recht vom 19.05.2011 seinen Antrag auf Erteilung einer Bewilligung für das Kriegsmaterial am Wurzenpass betreffend.
07.06.2011
Scherer-Sachverhaltsdarstellung an die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts der Verleitung zu einer Straftat, des Verdacht des Begehens einer Straftat sowie des Verdachts des Amtsmißbrauches durch Organwalter des BMLVS wegen des unrechtmäßigen Zustellungsversuchs der Schlüssel zum Kriegsmaterial an Scherer.
08.06.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: Ersuchen um Info, 1. wann bzw. wie oft er sich im Bunkermuseum aufhalten wird, 2. welche konkreten Tätigkeiten er im Bunkermuseum verrichten bzw. durchführen wird und 3. wie er sicherzustellen plant, dass das antragsgegenständliche Kriegsmaterial nicht durch einen Unberechtigten innegehabt wird. "Dies insbesondere auch im Hinblick darauf, dass Mag. Scherer Eigentümer des für das Bunkermuseum maßgeblichen Grundstückes sowie Museumsbetreiber ist."[?!!!?].
16.06.2011

Im Kärntner Landtag behandelt zum dritten Mal ein Ausschuss zur Sicherstellung der Garantie des Fortbestandes des Bunkermuseums die "Causa". Der Einladung gefolgt sind der geschäftsführende Bezirkshauptmann Villach Land, Mag. Dr. Riepan, und Scherer; Entacher, Kammerhofer, Kessler und Müller waren verhindert. Nach einer Lageinformation durch Scherer und Anmerkungen der BHVL zum nicht nachvollziehbaren und daher auch nicht umgesetzten Ersuchen im BMLVS/Recht-Schreiben vom 06.05.2011 werden mögliche Initiativen des Landes Kärnten zur Lösung der Causa besprochen...

22.06.2011
Pichler-Beantwortung des erneuten Schreibens von BMLVS/Recht vom 08.06.2011 seinen Antrag auf Erteilung einer Bewilligung für das Kriegsmaterial am Wurzenpass betreffend.
28.06.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: Ersuchen um Übermittlung eines psychologischen Gutachtens über seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit und einer „dinglichen Verfügungsberechtigung über die im Eigentum des Projektbetreibers Mag. Scherer stehende Liegenschaft“ (Bunkermuseumsareal). Unter Berücksichtigung der Liste des antragsgegenständlichen Kriegsmaterials sowie der durch das Heeresgeschichtliche Museum vorgenommenen Beurteilung wird aufgelistet, welche Gegenstände als Sperrtruppen- bzw. „Feste-Anlagen" spezifisch "bewertet" werden (und – nur? – für die Bewilligungen erteilt werden sollen/werden.) [der Vorgang dieser Bewertung im Zuge des Verwaltungsverfahrens ist für sich dubios - die inhaltliche Beurteilung durch das HGM ist sachlich-inhaltlich völlig falsch; beides beweist einmal mehr die Inkompetenz und Unsachlichkeit der beiden Dienststellen BMLVS/Recht und HGM...)
06.07.2011

Der Kärntner Landtag beschließt auf Empfehlung des mit der "Causa Bunkermuseum" befassten Ausschusses eine offizielle Initiative des Landes Kärnten zur Erreichung einer Gesetzesnovelle, dass funktionsunfähiges Kriegsmaterial für rein museale Zwecke in anerkannten Einrichtungen vom Ausnahmebewilligungsverfahren ausgenommen werden soll.

14.07.2011

Der mit der "Causa Bunkermuseum" befasste Ausschuss des Kärntner Landtages hält am Wurzenpass vor Ort seine vierte Sitzung zum Thema samt einem Lokalaugenschein ab. Auf dessen Einladung informiert der Projektbetreiber mit einer Powerpoint-Präsentation über die weitere Lageentwicklung und fortgesetzte "Nicht-Lösung" durch das Darabos-BMLVS samt den dubiosen Agieren von BMLVS/Recht und HGM..

14.07.2011
Pichler-Beantwortung des erneuten Schreibens von BMLVS/Recht vom 28.06.2011 seinen Antrag vom 16.02.2011 hin: vor allen weiteren Maßnahmen unsererseits muss einmal die Vorfrage geklärt werden, ob/dass/wie das gesamte beantragte Material bewilligt und am Wurzenpass verbleiben können soll/wird.
14.07.2011
Scherer erstattet Disziplinaranzeige gegen BMLVS/Recht, weil das Darabos-BMLVS trotz mehrfacher Ministerzusagen (u.a.) an den Bundespräsidenten und Kärntner Landeshauptmann nichts für aber alles gegen eine Lösung zur "Causa Bunkermuseum" unternimmt. „Entweder die Fachabteilungen handeln gegen Ministerweisungen - oder Darabos lügt…!“. Auch die parlamentarische Bundesheer-Beschwerdekommission wird eingeschaltet.
17.07.2011
Schriftliche Beantwortung des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport der Parlamentarischen Anfrage "bewusste Schädigung des Bunkermuseums (8517/J)" vom 17.05.2011. [Tatsächlich bleiben auch diesmal die 56 aufklärungsbedürftigen Fragen inhaltlich weitgehend unbeantwortet: eine Gegenüberstellung spricht für sich. Tatsächlich sind zumindest drei offizielle Aussagen des Bundesministers gegenüber dem Parlament das Gegenteil dessen, was sein Pressesprecher Bauer gegenüber Journalisten gesagt hat: lügt hier etwa wer? Und wenn: Darabos oder Bauer? Oder gar beide?]
27.07.2011
HGM-Schreiben an Scherer mit erneutem (3.) Ersuchen um unverzügliche Rückführung des (funktionsunfähigen, musealen) Kriegsmaterials unter Bezugnahme auf "den Leihvertrag". [...auch beim 3. HGM-Verweis auf "den Leihvertrag": es gibt ihn nicht! Erschütternd, dass Verteidigungs- und Sportminister Darabos dem Parlament gegenüber offiziell in Beantwortung einer offiziellen Anfrage angibt, dass es diesen - nicht existenten - Vertrag gäbe. Er wird von seinen Dienststellen offensichtlich falsch informiert und belügt daher das Parlament und damit das Volk. Erschütternd - doch was macht er dagegen???]
01.08.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: Abweisung seines Antrages vom 16.02.2011 weil er das eingeforderte psychologische Gutachten nicht übermittelt hat. [sein Ersuchen um Klärung der Vorfrage, ob/dass/wie das gesamte beantragte Material bewilligt und am Wurzenpass verbleiben können soll/wird, bevor das Gutachten übermittelt wird, hat BMLVS/Recht wohl erwähnt, aber nicht beantwortet... auch "eine Form", Verwaltungsverfahren abzuführen: "...Kommentar überflüssig!"]
11.08.2011
Scherer-Schreiben an HGM zum erneuten (3.) Ersuchen um unverzügliche Rückführung der Leihobjekte unter Bezugnahme auf den (nicht existenten) Leihvertrag: um Übermittlung des Leihvertrages und um konstruktives Zuwarten darf unter Hinweis auf die laufenden Verfahren beim Verwaltungsgerichtshof und bei der Disziplinar- und Beschwerdeabteilung des BMLVS ersucht werden!
25.08.2011
Pichler-Antrag (2.) an BMLVS/Recht auf Erteilung von Ausnahmebewilligung zum Erwerb und Besitz von Kriegsmaterial für das „Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten“ [zweiter Ansatz nach Abweisung des ersten Antrags vom 16.02.2011: nun sollten auf alle allfälligen Mißverständnisse von Anfang an klargestellt und ausgeräumt sein. Auch die Dokumente "psychologisches Gutachten" und "dingliche Vereinbarung" liegen nun bei - wie zuvor von BMLVS/Recht eingefordert. Einer "sachgerechten und rechtskonformen Lösung" - wie von allen Seiten angestrebt - sollte nun endlich nichts mehr im Wege stehen...]
12.09.2011
Darabos-Schreiben an den 1. Kärntner Landtagspräsidenten Lobnig: Pichler-Antrag musste abgelehnt werden, aber er kann ja einen 2. Antrag stellen [kurios: Pichler hat tatsächlich bereits drei Wochen zuvor am 25.08.2011 einen 2.Antrag gestellt! Diese Info wurde aber unterschlagen... Wieder einmal arbeitet das BMLVS unter diesem Minister mit Halbwahrheiten und Täuschung der Öffentlichkeit]. Das Land Kärnten soll konstruktive Vorschläge hinsichtlich des Bunkermuseums unterbreiten. Insbesondere, ob nicht das Land Kärnten bereit wäre, als Betreiber des Bunkermuseums zu fungieren. [?!!!?]
26.09.2011
BMLVS/Sektion I-Schreiben an Scherer: Aufforderung, sämtliche als Kriegsmaterial anzusehende Sammlungsobjekte des HGM, welche auf Grund eines zwischenzeitig gekündigten Leihvertrages [?!?] bzw. im Bunkermuseum befindliches, leihweise [?] überlassenes Kriegsmaterial, spätestens bis 24. Oktober 2011 dem HGM zurückzustellen. Andernfalls werden rechtliche Schritte angedroht, Und wieder einmal in dieser Causa: sehr interessant! Aber wen wundert das, wenn sogar die Entscheidung der Berufungskommission des Bundeskanzleramts, dass die Entacher-Abberufung unrechtens war, aus diesem Ressort unter diesem Minister als "Bestätigung der eigenen Vorgehensweise" gesehen wird... Traurig, traurig, wozu dieses Ressort unter diesem Minister (bzw. unter diesem Kabinettschef Kammerhofer) verkommen ist. Aber noch leben wir ja in einem pluralistischen Rechtsstaat - oder?
26.09.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: Aufforderung zur erneuten Übermittlung eines unterschriebenen Antrages, zur Detailinfo über ein beantragtes Zielfernrohr und einer "ausdrücklichen dinglichen Verfügungsberechtigung" [?], mit der Pichler das Museumsgrundstück von Scherer übernehmen soll. [?!?]
03.10.2011
Pichler-Urgenz an BMLVS/Recht: wann ging der 2.Pichler-Antrag an BMLVS/Recht vom 25.08.2011 dort ein und wurde protokolliert?
12.10.2011
Pichler-Ergänzung und Antrag an BMLVS/Recht: aufforderungsgemäße Übermittlung eines unterschriebenen Antrages und der Detailinfo über das beantragte Zielfernrohr. Hinsichtlich der eingeforderten "ausdrücklichen dinglichen Verfügungsberechtigung", mit der Pichler das Museumsgrundstück von Scherer übernehmen soll, wird unter Hinweis auf die bevorstehende Jahreshauptversammlung des Museumsunterstützungsvereins VESpa WURZEN um Terminerstreckung bis zum 01.11.2011 gebeten.
14.10.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: die am 12.10.2011 beantragte Terminerstreckung wird bis zum 02.11.2011 gewährt.
25.10.2011
Scherer-Schreiben an BMLVS/Sektion I in Reaktion auf deren Schreiben vom 26.09.2011: der angeführte Leihvertrag ist nicht rechtswirksam gekündigt - somit fehlt die Grundlage für die geforderte Rückstellung. Unter ausdrücklichem Hinweis auf die Aus- und Zusagen des BMLV(S), das laufende Verfahren beim Verwaltungsgerichtshof, das laufende Genehmigungsverfahren für Pichler sowie die angelaufenen Gespräche für eine sachgerechte, rechtskonforme und faire Lösung: bitte deren Verlauf und Ergebnis abwarten!
02.11.2011
Pichler-Antrag an BMLVS/Recht auf weitere Terminerstreckung
10.11.2011
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: die am 02.11.2011 beantragte Terminerstreckung wird gewährt und mit Ersuchen um Zustimmung als Termin der 01.02.2012 vorgeschlagen
18.11.2011
Pichler-Antrag an BMLVS/Recht; Zustimmung zur im BMLVS/Recht-Schreiben vorgeschlagenen Terminerstreckung bis 01.02.2012
21.11.2011
1. Kärntner Landtagspräsident Lobnig-Schreiben an Minister Darabos zum Darabos-Schreiben vom 12.09.2011: Kärnten will Lösung und privaten Betreiber den Vorzug geben; Hinweis auf Vorbereitung der Novelle zum Waffengesetz: auch Probleme und Interessen des Bunkermuseums könnten dabei berücksichtigt werden. Ersuchen um weitere Info und Nominierung eines BMLVS-Ansprechpartners.

28.11.2011
Land Kärnten-Stellungnahme an das BMLVS zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Wehrgesetz 2001 und das Waffengesetz 1996 geändert werden soll: "nachhaltig unbrauchbar gemachte Kriegsmaterialen sollen für anerkannte Museen ihren Charakter als Waffe verlieren und somit nur mehr Objektstatuts haben". Ein idealer Lösungsansatz: kostet nichts, keine Verlierer/keine Sieger - nur die Sache und alle gewinnen!

14.12.2011
BMLVS-Kabinettschef Kammerhofer-Schreiben an 1. Kärntner Landtagspräsident Lobnig: Bedauern, dass das Land Kärnten gemäß dessen Schreiben vom 21.11.2011 offenbar nicht als Betreiber des Bunkermuseums fungieren will. Als BMLVS-Ansprechpartner für das Land Kärnten wird der Leiter Sektion I/BMLVS, Mag. Kemperle, bekannt gegeben.

15.12.2011
Verteidigungsminister Darabos beauftragt Generalstabschef Entacher, die "Causa Bunkermuseum" zu lösen. Höchste Zeit, die lose-lose-Situation für alle zu bereinigen - und Kabinettschef Kammerhofer einzubremsen...

21.12.2011
Finanzprokuratur-Schreiben an Scherer: die "öffentlich-amtliche Anwaltskanzlei der Republik" meldet sich "in Vertretung der Interessen des BMLVS" [?!?]. Sie wiederholt die tatsächlich nicht zutreffende Behauptung über angeblich bestehende Leihverträge, kündigt diese (existenten?) Verträge ausdrücklich und ersucht um Rückstellung aller Leihobjekte bis 30.01.2012 "andernfalls gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen werden müsste". Ist die Finanzprokuratur auch so einseitig und unzutreffend informiert worden, wie Minister Darabos durch seine eigenen Mitarbeiter?

31.01.2012
Pichler-Antrag an BMLVS/Recht auf Terminerstreckung bis zum 01.05.2012
06.02.2012
BMLVS/Recht-Schreiben an Pichler: die am 31.01.2012 beantragte Terminerstreckung wird bis zum 01.05.2012 gewährt.
22.02.2012
Darabos-Schreiben an Landeshauptmann Dörfler: leider verfügt Scherer nicht über die nötigen Bewilligungen [die ihm vom Darabos-BMLVS dubios entzogen wurden!], aber Darabos will aber Fortbestand des Bunkermuseums und Lösung unter Einhaltung der waffenrechtlichen Rahmenbedingungen - und schlägt daher erneut vor, dass das Land Kärnten den Betrieb übernehmen soll [...wozu?!? soll doch der Bund die vom Land Kärnten vorgeschlagene Gesetzesänderung beschließen - und alles ist OK...!

23.02.2012 Im Kärntner Landtag behandelt zum fünften Mal ein Ausschuss zur Sicherstellung der Garantie des Fortbestandes des Bunkermuseums die "Causa". Projektbetreiber Scherer informiert über die Lageentwicklung und aktuelle Situation - Dr. Glantschnig (Leiter Verfassungsdienst Land Kärnten) berichtet über Maßnahmen und Umsetzungsstand des Kärntner Antrages auf Änderung des Waffengesetzes.
23.02.2012

1. Kärntner Landtagspräsident Lobnig-Schreiben an Generalstabschef Entacher: dringendes Ersuchen um Unterstützung der Kärntner Initiative zur Änderung des Waffengesetzes zur Lösung der Causa und zum Erhalt des Bunkermuseums im gemeinsamen Interesse.

14.03.2012 Landeshauptmann Dörfler-Schreiben an Minister Darabos: bisheriger Museumsbetrieb hat bestens funktioniert und soll so weiter betrieben werden! Die rechtlichen Bedingungen für die museale Präsentation von funktionsunfähig gemachtem Kriegsmaterial sind durch den Bund herzustellen. Das Land Kärnten hat dazu einen Vorschlag übermittelt, auf den verwiesen wird.
10.04.2012 Ministerrat beschliesst Änderung des Waffengesetzes: „Kriegsmaterial gilt wieder – wie früher – als dekorativer Schrott“ (Zitat KURIER vom 12.04.2012). Damit HÄTTEN Unklarheiten der Rechtsauslegung im Verteidigungsministerium beseitigt und die Rückforderung der Schauobjekte vom Tisch sein sollen, die sinn- und rücksichtslos sowohl das Museum als auch den Betreiber ruiniert hätten... ABER: aus dem Darabos-Kabinett kam die Weisung "Die Initiative des Landes Kärnten ist NICHT zu berücksichtigen!" [?!!]
19.04.2012
Im Kärntner Landtag bringen alle vier Clubs - FPÖ, SPÖ, ÖVP und GRÜNE - gemeinsam [!] einen Dringlichkeitsantrag pro Bunkermuseum ein. Er wird einstimmig angenommen und fodert die Landesregierung auf,eine Abänderung des Waffengesetzes wie beschlossen zu erwirken.
19.04.2012
1. Kärntner Landtagspräsident Lobnig-Schreiben an Landeshauptmann Dörfler: der Kärnter Landtag ersucht einstimmig die Landesregierung, eine Abänderung des Waffengesetzes wie beschlossen zu erwirken.
19.04.2012
Stellungnahme und Erscuchen des Landes Kärnten an das Parlament: das bereits am 28.11.2011 offiziell eingebrachte Ersuchen möge in einem Abänderungsantrag im derzeit laufenden Begutachtungsverfahren im Parlament beschlossen werden.
19.04.2012
Landeshauptmann Dörfler wendet sich offiziell an das Parlament und alle Clubs mit dem Ersuchen Kärntens, dass im Sinne der einstimmigen Landtagsbeschlüsse eine Abänderung des Waffengesetzes wie beantragt ermöglicht wird.
27.04.2012

Scherer bekommt beim zufälligem Aufenthalt in seiner ehemaligen Wiener Wohnung Kenntnis, dass ein behördliches Schreiben für ihn beim Postamt 1152 hinterlegt ist: KLAGE der Republik Österreich gegen ihn, dass er bei sonstiger Exekution verurteilt werden möge, binnen 14 Tagen alle Leihobjekte vom Wurzenpass (= 162 Tonnen) auf eigene Kosten (= ~ € 276.000) nach Wien zu bringen (wo sie niemand braucht)... [Prädikat: ABSURD! Und das, obwohl dem Generalstabsschef Entacher ausdrücklich zugesagt wurde, dass keine Klage kommt! Soviel zu Versprechen aus der Sektion I des BMLVS: dortige "Führungspersönlichkeiten" am Gefreiten-Level leben offensichtlich einen "eigenen" Kodex...] AVISO: Diese Klage mit ihrem so wohl einmaligen Wahn-und Schwachsinn wird hier samt allen weiteren Lageentwicklungen ausführlich und vollständig ab 16.05.2012 öffentlich gemacht!

30.04.2012
Pichler-Antrag an BMLVS/Recht auf weitere Terminerstreckung

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ef="dokumente/120419_LandK_SN_zu_Regierungsvorlage.pdf" target="_blank" class="link2">am 19.04.2012 offiziell ersucht hat.

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