"Für
den Bundesminister" soll mit höchst fragwürdigen
Methoden unter teils dubiosen Umständen zerstört
werden, was zuerst gemeinsam aufgebaut wurde. Paradox,
dass der Angriff auf das einzige Bundesheer-Museum Österreichs
mit 22.500 BesucherInnen seit 2005 gerade aus dem
Verteidigungsministerium kommt.
Genau von dort, wo dieses einmalige, privat initiierte
und öffentlich
subventionierte Projekt von Beginn an als "zeithistorisches
Dokument" besonders umfassend unterstützt
wurde. Genau von dort, wo ich als Initiator und Projektbetreiber zuletzt
der Leiter der Kommunikation des Ministeriums und
Bundesheeres war. Als Mitarbeiter des Generalstabschefs
Entacher, den Darabos im Jänner 2011 unter
dubiösen Umständen abgesetzt hat. Nur
ein Zufall?
Fast gleichzeitig mit Entacher's
Absetzung als Generalstabschef durch Darabos
bekam ich per Post offiziell eine „schwerwiegende" Aufforderung":
ich habe alle im Bunkermuseum auf- und ausgestellten
(völlig funktionsunfähigen, demilitarisierten)
Waffensysteme aus dem „Kalten
Krieg“ (Gesamtgewicht: 161 Tonnen - zwischen
2005 und 2008 von BMLVS-Personal angeliefert) nach
Wien ins Heeresgeschichtliche Museum zu bringen: „unverzüglich
auf eigene Kosten" von rund € 276.000.
Auch nur ein Zufall? .
276.000 Euro, die ich (bewusst!?) aus meiner eigenen
Tasche bezahlen müssen soll. Das wäre mein
Privatkonkurs und das Ende des Bunkermuseums, wie
es seit 2005 mit dem BMLV(S) gemeinsam aufgebaut
wurde. Wieder ein Zufall? Oder wurde das finanzielle
und ideelle Ruinieren eines (ehemaligen Entacher-)Mitarbeiters
ganz bewusst einkalkuliert - und ist das "Für
den Bundesminister" gewünscht? Steckt Kabinettschef
Kammerhofer dahinter - gar aus Rachsucht und
Willkür für das, was ich als Bundesbeamter
in meinem letzten Akt als Abteilungsleiter der Öffentlichkeitsabeit
des BMLVS (mit Kabinetts-Reaktion und medialem Echo)
geschrieben habe? Kein Zufall? mehr...
Zuvor erfolgte "Für den Bundesminister" unter
höchst fragwürdiger Begründung mittels 21seitigem
Bescheid der Entzug meiner Bewilligungen für "Kriegsmaterial".
Bewilligungen für funktions- und schießunfähige,
nur mehr museal verwendbare Schauobjekte (Meine Beschwerde
beim VGH läuft). Kein Zufall? mehr...
Und unter nicht zutreffenden Angaben erfolgte schließlich "Für
den Bundesminister" sogar eine (später
von der Staatsanwaltschaft eingestellte) Strafanzeige
gegen mich. Eine Woche, nach einem PROFIL-Artikel über
meinen letzten Akt als BMLVS-Abteilungsleiter. Kein
Zufall? mehr...
Wie kann Minister Darabos
das alles zulassen - der noch dazu selbst studierter
Historiker ist?!?
Die gesamte Angelegenheit ist höchst
dubios und sehr komplex (siehe Chronologie
und Dokumente). Steht
der dringende Verdacht des Amtsmissbrauchs im
Raum? Hilferufe ergingen (u.a.) mit einem Bittschreiben an
den Verteidigungsminister (mit
dubiosem Echo) und an den Bundespräsidenten,
damit wir mit Saisonstart 08. Mai 2011 weiter
machen können... - aber wie geht es weiter???
P.S.: General Entacher ist schon seit Langem ein
großer Unterstützer des Bunkermuseums.
Ihn hat Darabos zum Generalstabschef bestellt - und
mich zum Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.
Zuvor war ich schon Entacher's Stellvertreter während
seiner Verwendung als Milizbeauftragter des Verteidigungsministers.
Entacher hielt beim offiziellen
Festakt nach dem Um-
und Ausbau des Museums zum europatag2008 am
09. Mai 2008 auch die Wieder-Eröffnungsrede
im Bunkermusem. Kein Zufall!!!
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