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Attacke auf Bunkermuseum

Weitere Attacken auf Bunkermuseum:
Existenz bleibt gefährdet...!

"Für den Bundesminister" laufen seit 2010 unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber...

Detail-Aspekte und -Informationen zur höchst komplexen Gesamtsituation:

Gesetzesänderung als Rettungschance für Bunkermuseum

 

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten
Museale Waffen - (jetzt) ohne Bewilligung
[TV-Kurzdoku Bayerischer Rundfunk]
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Im "Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten" sind in einer einmaligen Zusammenstellung alle Waffensysteme mit je einem Exemplar zu sehen, die in Österreich zwischen 1955 und 2005 verbunkert waren. Auch mobile Panzer- und Fliegerabwehrwaffen und Granatwerfer der ehemaligen Sperrtruppe sind hier auf- und ausgestellt. Sogar ein Jagdpanzer KÜRASSIER (vier davon waren für die Verteidigung am Wurzenpass vorgesehen) rundet die aktuelle Präsentation ab.

All diese musealen Waffensysteme sind natürlich völlig funktionsunfähig. Sie werden im eingezäunten und aufwändig alarmgesicherten Museumsareal sorgfältig verwahrt und sind teilweise in extra errichtete Schauobjekte fix eingebaut. Das umfasst nicht nur klassische Militärwaffen, sondern auch eine Reihe verschiedenster anderer Objekte.

In Österreich braucht man allerdings auch als Museumsbetreiber eine Ausnahmebewilligung nach dem Waffengesetz 1996, wenn man völlig funktionsunfähiges, nachhaltig unbrauchbar gemachtes, ehemaliges Kriegsmaterial ausstellen will.

Paradox und so nur in Österreich üblich: solche demilitarisierten Museumsobjekte werden - obwohl völlig funktionsunfähig - rechtlich behandelt, wie eine scharfe Waffe. Konkretes Beispiel: ein gemäß amtlichen Vorgaben unbrauchbar gemachter, fix verbunkerter Panzerturm CENTURION mit Kanone wird mit seinen 13,5 Tonnen vom Waffengesetz gleich behandelt, wie eine kleine Pistole, die unter jedem Sakko versteckt ihren Platz findet.

Aus dieser Situation ergibt sich die Problematik der aktuellen Attacke auf das Bunkermuseum aus dem Darabos-Ministerium: mit höchst dubioser Begründung hat die dafür zuständige Rechtsabteilung des BMLVS dem Projektbetreiber mit einem 21seitigen Bescheid in einem fragwürdigen Verfahren alle zuvor zwischen 2001 und 2008 erteilten Bewilligungen für die Museumswaffen entzogen. Gleichzeitig hat sie ihn aufgefordert, binnen 14 Tagen das gesamte Material abzuliefern oder der Behörde zu übergeben. Das "gesamte Material" (zwischen 2005 und 2008 von BMLVS-Personal angeliefert) hat aber ein Gesamtgewicht von rund 162 Tonnen! Gegen diesen Bescheid läuft eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof - aber das dauert.

So hat der Projektbetreiber bis auf weiteres die Schlüsselgewalt über das Museumsareal an das Militärkommando Kärnten übergeben. Es laufen verschiedenste Bemühungen, bis zur Eröffnung der Saison 2011 am 08. Mai dieses Jahres eine Lösung zu finden... die Zeit drängt!

Allerdings hat dieselbe Rechtsabteilung des BMLVS das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) als Leihgeber der musealen Waffen angewiesen, den Projektbetreiber mit Schreiben vom 22. Jänner 2011 zur "unverzüglichen Rückführung" des "gesamten Materials" auf eigene Kosten aufzufordern: das kostet bei einem Gesamtgewicht von rund 162 Tonnen nach erster Berechnung gemäß Kostenvoranschlag rund € 276.000.-. Und das wäre sein Privatkonkurs und das Ende des Bunkermuseums, wie es zuvor seit 2005 mit dem BMLV(S) gemeinsam aufgebaut wurde...

Das macht dem Minister Darabos aber nichts: auf ein dringendes Bittschreiben des Projektbetreibers hat nicht einmal er, sondern seine Rechtsabteilung mit einem Schreiben geantwortet, das in der Gesamtschau mit dem von ebendort beauftragten HGM-Schreiben mehr als befremdlich wirken muss.

Welche Zusammenhänge und Motive stecken tatsächlich dahinter? Kann es sein, dass es Weisungen aus dem Minister-Kabinett unter Kammerhofer wegen dem letzten Akt gibt, den der Projektbetreiber als ehemaliger Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des BMLVS und Mitarbeiter des von Darabos abgesetzten Generalstabschefs General Mag. Entacher geschrieben hat? Die Entacher-Absetzung kam fast zeitgleich mit dem HGM-Schreiben... nur ein Zufall?

 

 

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