Das Bunkermuseum ist
sein „Lebenswerk“: der heutige
Miliz-Oberst war bis 1994 der letzte Kompaniekommandant am Wurzenpass.
Hier zeigt er seit 2005 auf 11.400 m² den bisher 22.500
BesucherInnen hautnah, was Österreich im „Kalten Krieg“ an
Bunkern, Stellungen und Sperren vorbereitet hat – und
im friedlich vereinten Europa endlich nicht mehr braucht.
Seit Monaten wird das Bunkermuseum am Wurzenpass aus dem Darabos-BMLVS
bekämpft. Die eigentliche Zielscheibe dabei ist Scherer.
Er war in seinem bisherigen Hauptberuf als Bundesbeamter der
Stellvertreter und enger Mitarbeiter von General Mag. Entacher
und dabei zuletzt Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
im Verteidigungsministerium.
Darabos hat Entacher im Jänner 2011 von seiner Funktion
als Generalstabschef in einem Unrechtsakt enthoben. In einem „verwandten
Unrechtsakt“ hat das Darabos-BMLVS dem Museumsbetreiber
unter Vorwänden die zuvor erteilten Ausnahmebewilligungen
zum Erwerb und Besitz von musealem, funktionsunfähigem Kriegsmaterial
entzogen – und ihn zum Rücktransport aller Schauobjekte
(= 162 Tonnen) auf eigene Kosten (= 276.000 €) aufgefordert. „Für
den Bundesminister“ – um Scherer ideell und materiell
zu ruinieren. Hinter diesen Aktionen nach dem Motto „Feuer
frei – macht ihn fertig!“ soll nach Insider-Informationen
der Kabinettchef und „eigentliche Ressortleiter“ Stefan
Kammerhofer stecken.
Gegen die Attacken auf das Bunkermuseum und auf seinen Betreiber
hat sich in Kärnten ein breiter, überparteilicher Widerstand
in Politik, Medien und Bevölkerung formiert.
Entacher und Scherer werden sich gegen die ungerechtfertigten
Vorgehensweisen des Darabos-BMLVS weiter mit allen Rechtsmitteln
wehren. Beide sind für den 12. Mai 2011 vom Kärntner
Landtag nach Klagenfurt eingeladen: neben Darabos und Kammerhofer
sollen sie hier persönlich einen Landes-Ausschuss zu dieser
Causa informieren. |