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Attacke auf Bunkermuseum

Weitere Attacken auf Bunkermuseum:
Existenz bleibt gefährdet...!

"Für den Bundesminister" laufen seit 2010 unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber...

Detail-Aspekte und -Informationen zur höchst komplexen Gesamtsituation:

Gesetzesänderung als Rettungschance für Bunkermuseum

 

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten
Bunkermuseum startet am 8. Mai 2011 durch - trotz BMLVS-Schikanen und „Nicht-Lösung“!
 
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Trotz der skandalösen Attacken aus dem Darabos-BMLVS wird das „Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten“ wieder seine Tore öffnen: Saisonauftakt wird der Muttertag am 8. Mai 2011 ab 10:00 Uhr sein. Gleichzeitig startet die Sonderausstellung 2011 zur aktuellen Lage: „Bunker(museum) unter Attacke: Rachsucht und Willkür – Neid, Missgunst und Dummheit?“.

In dieser unglaublichen Causa war und ist das Darabos-BMLVS seit seinem letzten Schreiben vom 28. Dezember 2010 auf Tauchstation. Auf alle Bitten und Anfragen kam keine Antwort aus Wien.

Jetzt hat der private Initiator und Museumsbetreiber Mag. Andreas Scherer die Sache selbst und alleine in die Hand nehmen müssen: er hat die Sperre am Eingangstor zu seinem Grundeigentum entfernt und bereitet ab heute im Areal den Museumsbetrieb vor. Die Kette mit zwei Bogenschlössern war vor einem halben Jahr gemeinsam und bis auf weiteres einvernehmlich angebracht worden. Zweck dieser Maßnahme damals war, dass Scherer bis zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes über seine Beschwerde gegen den unangemessenen BMLVS-Entzug der Bewilligungen für sogenanntes funktionsunfähiges Kriegsmaterial keinen Zugriff auf diese Objekte hat.

Auf diese musealen Schauobjekte hat Scherer auch weiterhin keinen Zugriff: er hat die Schlösser zur Schaubefestigungsanlage ausgetauscht und die Luken von innen vergittern lassen. Die freistehenden Kanonen wurden „artgerecht“ mit Stachelbandrollen eingezäunt und mit Bogenschlössern gesichert. Alle Schlüssel dazu hat Scherer dem Verteidigungs- und Sportminister Darabos persönlich samt einer notariell beglaubigten Eidesstattigen Erklärung mit Begleitschreiben per Post eingeschrieben in die Bundeshauptstadt geschickt. Dort sind sie auch nachweislich angekommen – bis dato (wieder) ohne Reaktion.

Die Vorbereitungsarbeiten am Wurzenpass laufen jetzt endlich an. Scherer freut sich schon - gerade nach all den Problemen - auf möglichst viele Gäste in seinem einmaligen Museum: „Auch wenn unsere Besucherinnen und Besucher leider derweil nicht mehr alles wie bisher anfassen können: sehen können sie alle unsere Schauobjekte trotzdem!“.

Das Bunkermuseum ist sein „Lebenswerk“: der heutige Miliz-Oberst war bis 1994 der letzte Kompaniekommandant am Wurzenpass. Hier zeigt er seit 2005 auf 11.400 m² den bisher 22.500 BesucherInnen hautnah, was Österreich im „Kalten Krieg“ an Bunkern, Stellungen und Sperren vorbereitet hat – und im friedlich vereinten Europa endlich nicht mehr braucht.

Seit Monaten wird das Bunkermuseum am Wurzenpass aus dem Darabos-BMLVS bekämpft. Die eigentliche Zielscheibe dabei ist Scherer. Er war in seinem bisherigen Hauptberuf als Bundesbeamter der Stellvertreter und enger Mitarbeiter von General Mag. Entacher und dabei zuletzt Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Verteidigungsministerium.

Darabos hat Entacher im Jänner 2011 von seiner Funktion als Generalstabschef in einem Unrechtsakt enthoben. In einem „verwandten Unrechtsakt“ hat das Darabos-BMLVS dem Museumsbetreiber unter Vorwänden die zuvor erteilten Ausnahmebewilligungen zum Erwerb und Besitz von musealem, funktionsunfähigem Kriegsmaterial entzogen – und ihn zum Rücktransport aller Schauobjekte (= 162 Tonnen) auf eigene Kosten (= 276.000 €) aufgefordert. „Für den Bundesminister“ – um Scherer ideell und materiell zu ruinieren. Hinter diesen Aktionen nach dem Motto „Feuer frei – macht ihn fertig!“ soll nach Insider-Informationen der Kabinettchef und „eigentliche Ressortleiter“ Stefan Kammerhofer stecken.

Gegen die Attacken auf das Bunkermuseum und auf seinen Betreiber hat sich in Kärnten ein breiter, überparteilicher Widerstand in Politik, Medien und Bevölkerung formiert.

Entacher und Scherer werden sich gegen die ungerechtfertigten Vorgehensweisen des Darabos-BMLVS weiter mit allen Rechtsmitteln wehren. Beide sind für den 12. Mai 2011 vom Kärntner Landtag nach Klagenfurt eingeladen: neben Darabos und Kammerhofer sollen sie hier persönlich einen Landes-Ausschuss zu dieser Causa informieren.

 

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