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Im "Kalten Krieg" sollte Österreich durch
ein Netz von Bunkern und Sperren ein
Angriff erspart bleiben. Mittlerweile werden
alle Anlagen abgebaut und die Bewaffnung verschrottet.
Nur die außergewöhnlich
umfassenden Anlagen der
Landesbefestigung (1963-1995 errichtet und um-/ausgebaut)
an der Wurzenpass-Bundesstraße
B109 beim Dreiländereck (A-SLO-I) bleiben erhalten
- und ihre bisher geheimen und verschlossenen Tore stehen
seit
August 2005 offen...
Das Bunkermuseum am Wurzenpass/Kärnten ist in Österreich
einmalig. Es ist Teil eines umfassenden Projekts,
mit dem auch dieser Abschnitt Österreichischer Geschichte
und Sicherheits- und Verteidigungspolitik erforscht, dokumentiert
und dargestellt werden soll. Dazu
wird eine zentrale Sammlung von Basismaterial auf- und
ausgebaut. Die gesammelten Informationen werden derzeit
in einer
Dissertation aufgearbeitet
und sobald als möglich im Museum sowie auf dieser Homepage
zu sehen sein.
Das Projekt ist eine Privatinitiative, die vom Verteidigungsministerium
unterstützt wird. Der Projektbetreiber war selbst
am Wurzenpass/Kärnten als Milizsoldat eingeteilt
und war zivilberuflich zwei Jahrzehnte als Öffentlichkeitsarbeiter
im Verteidigungsministerium tätig. Als letzter Kommandant
der aufgelösten
"Sperrkompanie
WURZEN/73" will er die zuvor noch
nirgends geschriebene Geschichte der Raumverteidigung,
Landesbefestigung und Sperrtruppe der Nachwelt erhalten.
Daher hat er "seine" Bunkeranlagen von der Republik
Österreich gepachtet, einen Verein
zur Erhaltung der Sperranlagen gegründet und sein Projekt
mit den drei Säulen Dissertation, Museum
und Homepage begonnen.
Das "Bunkermuseum
Wurzenpass/Kärnten"
war mit seiner offiziellen und feierlichen Eröffnung am
26. August 2005 ein konkreter Beitrag zum "Jubiläumsjahr
2005 - 50 Jahre Bundesheer".
Die Präsentation
im Museum wird laufend erweitert. Hier vor
Ort an einem Originalschauplatz und virtuell im Internet
soll auch in Zukunft dieser weitgehend unbekannte
Teil unserer jüngeren Vergangenheit anschaulich vermittelt
werden...
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