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Die Museumsbesucher entdecken im mehr als 11.000 m² großen,
eingezäunten Museumsareal bei ihrem eindrucksvollen
Rundgang durch das weitläufige,
teils tunnelartige Stellungssystem verschiedene Feste
Anlagen
samt Tarnhütten und Scheinanlagen der ehemaligen Sperrkompanie
WURZEN/73 im Originalzustand
(alle Waffen sind schießunfähig gemacht).
Zu
sehen sind dabei u.a.: •
zwei verbunkerte Panzertürme
CENTURION samt 10,5cm Panzerabwehrkanone mit Tarnhütte
• eine Fliegerabwehranlage mit überschwerem Maschinengewehr
• Kampfdeckungen und Verbindungsgräben
• Führungs- und Versorgungsanlagen
• Schutzunterstände
Erbaut zwischen 1963 und 1995 wirkt
die bis 2002 vom Bundesheer betriebene und 2008
umfassend ergänzte Anlage mit
ihrer Ausstattung für sich. Audiovisuelle Medien,
Schautafeln und zusätzliche Schauobjekte vermitteln
eindrucksvolle Information.
Zusätzlich ausgestellt sind alle Typen von Panzertürmen
mit ihren Kanonen (M24, T34, M47 und CHARIOTEER) und
alle Typen von Schartenwaffen (Maschinengewehre, Maschinenkanonen
2 cm und 4 cm, PAK 42, 10,5 cm leichte Feldhaubitze 18/40
auf Scharten- und in Turmlafette, 15,5 cm schweren Feldkanone “Long
Tom”) die das Bundesheer im “Kalten Krieg” verbunkert
hat. Dazu gehört auch ein komplett verbunkerter
T34-Kampfpanzer.
Ebenso zu sehen sind Panzerabwehrrohre und -kanonen, eine
Fliegerabwehrkanone, zwei Granatwerfer, ein Jagdpanzer
KÜRASSIER, verschiedene Infanterie- und Panzersperren,
Tarnhütten und Scheinanlagen sowie ein Patrouillenboot
des „Sperr-Regiments DONAU“. Die Präsentation ist keine Schau, die Gewalt, Militär
oder Waffen verherrlicht: im vereinten Europa sind solche
Bunker erfreulicherweise überflüssig geworden.
Sie bewahren nun - als Mahnmal erhalten - auch in Zukunft
die Vergangenheit vor dem Vergessen.
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