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Die Präsentation ist insgesamt keine Schau, die Gewalt,
Militär oder Waffen verherrlicht: im vereinten Europa
sind solche Sperren, Stellungen und Bunker mit ihren Waffen
zur Abwehr von Angriffen erfreulicherweise überflüssig
geworden. Was früher geheim war, soll nun am Wurzenpass
auch in der Zukunft eindrucksvoll zeigen, was Österreich
in der Vergangenheit im "Kalten Krieg" für
seine Verteidigung vorbereitet hat - und Gott sei Dank
nie in einem III. Weltkrieg einsetzen musste...
Bis 2002 hat das Österreichische Bundesheer die eingezäunte
Bunkeranlage WURZEN mit ihrer Grundfläche von mehr
als 11.000 m² geheim und einsatzbereit gehalten. Nun
können Besucher am Rundgang durch das weitläufige,
teils tunnelartige Stellungssystem die sieben verschiedenen
Original-Bunker (Feste Anlagen) besichtigen.
Hier hätte die ehemalige Sperrkompanie
WURZEN/73 nachhaltig sichern und verteidigen
sollen.
Seit der Museumseröffnung 2005 wurde das Areal in artgerechter
Ergänzung des Bestands in mehreren Phasen immer weiter
um- und ausgebaut. Die ursprüngliche Verteidigungs-Infrastruktur
konnte um zahlreiche Schaustücke ergänzt werden.
Heute sind hier unter anderem alle Waffensysteme zu sehen,
die das Bundesheer im "Kalten Krieg" ortsfest in
Bunkern installiert hat: vom Maschinengewehr bis zum schweren
Artilleriegeschütz - von fix eingebauten Panzertürmen
bis zum komplett verbunkerten Kampfpanzer...
Alle Waffen im Museum sind schießunfähig
gemacht und - wie das gesamte Areal - umfassend alarmgesichert.
Neuheiten 2010:
- verbunkerter Waffenstand mit einem ortsfesten
Panzerturm CHARIOTEER samt 8,34 cm Panzerkanone
- verbunkerter Waffenstand mit einer ortsfesten
10,6 cm rückstoßfreien Panzerabwehrkanone
(rPAK) und angedockter Kampfstellung
- "Gun-Port" für die beiden mobilen
Panzerabwehrkanonen (8,5 cm PAK 52 und 10,6 cm rPAK)
Was ist was im Lageplan?
Für weitere Informationen: einfach mit der Mausspitze
auf ein Objekt fahren...
Zu sehen sind in der ursprünglichen Original-Konfiguration
(aus der Zeit 1963 - 2002):
• zwei verbunkerte Panzertürme CENTURION samt 10,5 cm Panzerkanone
mit Tarnhütte
• eine Panzerstahlkuppel mit 12,7 mm überschwerem Maschinengewehr
M2 zur Flieger- und Infanterieabwehr
• Kampfdeckungen und Verbindungsgräben
• Führungs- und Versorgungsanlagen
• Schutzunterstände
Die Anlage wurde zwischen 1963 und 1995 erbaut und vom
Bundesheer bis 2002 betrieben. Mit ihrer Ausstattung wirkt
sie für sich. Audiovisuelle Medien, Schautafeln und
ergänzend auf- und ausgestellte Schauobjekte vermitteln
zusätzliche, eindrucksvolle Information. Im Info-Containercomplex
im Eingangsbereich erwarten die Besucher im Museums-Shop
neben Getränken auch diverse Souvenirartikel und Publikationen,
die zum Mitnehmen einladen.
Im Freigelände ausgestellt sind zusätzlich
alle Typen von Panzertürmen mit ihren Kanonen, die
das Bundesheer im "Kalten Krieg" ortsfest verbunkert
hat (M24, T34, M47 und CHARIOTEER). Zu sehen sind hier
auch verschiedene Infanterie- und Panzersperren, Scheinanlagen,
eine 8,5 cm Panzerabwehrkanone (PAK) 52, eine 10,6 cm rückstoßfreie
Panzerabwehrkanone (rPAK) M40, ein Jagdpanzer KÜRASSIER
sowie ein Patrouillenboot des „Sperr-Regiments DONAU“.
In einer 2008 zusätzlich erbauten und eingerichteten
Schaubefestigungsanlage werden auch alle vom Bundesheer
in Bunkern eingebaut gewesenen Schartenwaffen präsentiert:
7,62 mm und 12,7 mm Maschinengewehre (MG), Maschinenkanonen
(MK) 2 cm und 4 cm, 7,62 cm PAK 42, 10,5 cm leichte Feldhaubitzen
(lFH) 18/40 auf Scharten- und in Turmlafette und 15,5 cm
schwere Feldkanone (sFK) “Long Tom”. Hier steht
auch ein oringinalgetreu komplett verbunkerter T34-Kampfpanzer.
In die Decke der Schaubefestigungsanlage sind zwei Panzerstahlkuppeln
eingebaut: einmal als Beobachtungsstand, einmal als Waffenstand
mit einem 7,62 mm MG. Am Dach befindet sich auch eine Koje
mit zwei Granatwerfern (8,1 und 12 cm) sowie mit einem überschweren
MG 12,7 mm auf ortsfester Stehlafette. Zusätzlich
ist im Areal eine 2 cm Fliegerabwehrkanone 58 aufgestellt.
2008 konnte auch ein Fertigteil-Gruppenunterstand ETERNIT
mit Fertigteil-Kampfdeckungen in des bestehende Stellungssystem
im Nordteil des Areals integriert werden. Sie alle waren
ursprünglich in Oberösterreich eingebaut. Aus
dem "Schleinzer-Wall" an Österreichs Ostgrenze
kamen zwei originale Panzerstahl-Halbkuppel für zwei
zusätzliche Kampfdeckungen.
2009 wurde hinter die Schaubefestigungsanlage eine mit
Originalteilen rekonstruierte Fliegerabwehrstellung für
ein überschweres Maschinengewehr eingebaut. Im Herbst
erfolgte der Ausbau der Info-Containeranlage im Eingangsbereich
(2. Stockwerk und Überdachung).
2010 konnte schließlich zusätzlich ein verbunkerter
Waffenstand mit einem ortsfesten Panzerturm CHARIOTEER
mit 8,34 cm Panzerkanone erichtet werden. Mit einem verbunkerten
Waffenstand für eine ortsfeste 10,6 cm rPAK M40 wurde begonnen;
die angedockte Kampfstellung ist bereits fertiggestellt.
Die beiden mobilen Panzerabwehrkanonen (8,5 cm PAK 52
und 10,6
cm
rPAK M40)
bekommen noch ein "Gun-Port" unter
dem sie gegen Witterung geschützt sind. Alle zusätzlich
aufgestellten Panzertürme kamen auf neu errichtete
Betonsockel. Der vorhandene ortsfeste Panzerturm CHARIOTEER
mit 10,5 cm Panzerkanone "verschwand" unter einer
Tarnhütte...
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