Rekord-Saison
2011 beendet
Zwischen 08. Mai und 30. Oktober 2011 war das Bunkermuseum allen "Schikanen aus
Wien" zum
Trotz wie geplant geöffnet. In der (Rekord-)Saison
2011
kamen mit 9.572 mehr BesucherInnen denn je...
Kärntner
Landtag im Bunkermuseum
Am 14. Juli 2011 tagte der Landtagsausschuss zum vierten mal zur "Causa
Bunkermuseum":
vor Ort mit Lokalaugenschein...
Bunker(museum)
unter Attacke
"Für den Bundesminister" laufen
unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen
das
Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber: das ist auch Thema der Sonderausstellung
2011...
Die Einrichtungen der Landesbefestigung am Wurzenpass wurden in den Jahren zwischen 1963 und 1995 durch zivile Firmen und im Truppenbau errichtet.
Den Kern bildeten ursprünglich fünf Bunker, die 1966 in Dienst gestellt wurden. Damals bestand die Anlage für die dort zum Einsatz vorgesehenen Soldaten aus
• zwei Bunkern mit 7,62 cm Panzerabwehrkanonen (PAK 42/Scharte),
• einem Fliegerabwehrbunker (Panzerkuppel mit überschwerem Maschinengewehr 12,7 mm),
• einem Beobachtungsbunker und
• einem Mannschaftsunterstand.
Laufgräben zwischen einzelnen Bunkern wurden bereits anfangs angelegt. Bis 1995 erfolgte der schrittweise Ausbau zu einem umfassenden Stellungssystem mit zahlreichen Kampfdeckungen. Aus ihnen sollten Infanterieangriffe auf die Bunker abgewehrt werden können.
1985 wurden leicht abgesetzt südlich der Kampfanlagen zwei weitere Bunker errichtet (Schutzstände für das Kompaniekommando und für die Sanitätsversorgung).
1987 kam neben einem zusätzlichen Mannschaftsunterstand ein weiterer Bunker mit einem aufgesetzten Panzerturm CENTURION im Kernareal dazu; am bestehenden Mannschaftsunterstand wurde ein Aggregatraum zur eigenständigen Stromversorgung der gesamten Anlage angebaut.
Seit 1988 ergänzen zwei Fertigteilunterstände (Schutzanlagen für die infanteristische Außenverteidigung) das System.
Die letzten großen Baumaßnahmen waren die Verstärkung des Stellungssystems und der Ausbau der beiden mittlerweile unzureichenden PAK 42: auf einen Bunker wurde ein CENTURION-Turm aufgesetzt, der andere zum Schutzstand für Infanterie umgebaut.
Neben den Bunkeranlagen wurden an der Wurzenpass-Bundesstraße an mehreren Stellen Sperren vorbereitet: ausgelagerte Panzerigel und Stecksperren in der Fahrbahn sowie Schächte zur Absprengung der Straße.
Feste Anlage: Rückgrat der Panzerabwehr
General Spannocchi: Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
Panzerigel: rasch verlegte und wirksame Sperre
Sperrjäger: in Festen Anlagen und zur Außenverteidigung