Rekord-Saison
2011 beendet
Zwischen 08. Mai und 30. Oktober 2011 war das Bunkermuseum allen "Schikanen aus
Wien" zum
Trotz wie geplant geöffnet. In der (Rekord-)Saison
2011
kamen mit 9.572 mehr BesucherInnen denn je...
Kärntner
Landtag im Bunkermuseum
Am 14. Juli 2011 tagte der Landtagsausschuss zum vierten mal zur "Causa
Bunkermuseum":
vor Ort mit Lokalaugenschein...
Bunker(museum)
unter Attacke
"Für den Bundesminister" laufen
unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen
das
Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber: das ist auch Thema der Sonderausstellung
2011...
Als Besatzung und zur Außenverteidigung der Anlagen der Landesbefestigung am Wurzenpass waren anfangs Reservisten aus Grenzschutzeinheiten vorgesehen.
Mit Aufstellung der Landwehr und (Neu-)Formierung der Sperrtruppe wurde für den Wurzenpass eine eigene Sperrkompanie (SpKp) aufgestellt: die 5.SpKp/732 sollte eine von fünf Kompanien des geplanten Sperrbataillons 732 werden; realisiert wurden allerdings nur zwei.
Mit der Heeresgliederung 87 wurde daher daraus die Sperrkompanie WURZEN/73 (SpKpW/73) – 73 stand dabei für das Landwehrstammregiment 73 in Villach. Diese Einheit hatte eine Einsatzstärke von rund 250 Mann. Sie bestand nahezu ausschließlich aus Milizsoldaten, die nach ihrem sechsmonatigen Grundwehrdienst alle zwei Jahre zu einer einwöchigen Truppenübung einberufen wurden. Offiziere und Unteroffiziere hatten zusätzliche Ausbildungskurse und Kaderübungstage zu absolvieren.
Gegliedert war die für ihren Auftrag „maßgeschneiderte“ Einheit in:
das Kompaniekommando, die Kommandogruppe, die Versorgungsgruppe, den Feldkabeltrupp, die mittlere Granatwerfergruppe, drei (unterschiedlich starke) Sperrzüge (einer davon mit bis zu drei Panzerabwehrkanonengruppen in Fester Anlage) sowie einen eigenen Pionierzug.
Die Kompanie hatte u.a. einen eigenen Arzt sowie eine eigene Feldküche für die autonome Verpflegung der Soldaten. Die Masse der Soldaten kam aus der Region und hatte daher – und durch die Übungen im Einsatzraum - sehr gute Geländekenntnisse. Die Bewaffnung bestand u.a. aus Pistolen, Maschinenpistolen, Scharfschützengewehren, Sturmgewehren, Maschinengewehren, Granatwerfern, Panzerabwehrrohren und –kanonen (in Fester Anlage).
Mit den Umgliederungen des Bundesheeres nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs wurde die Kompanie zuerst auf einen verminderten Sperrzug reduziert und schließlich ersatzlos aufgelöst.
Feste Anlage: Rückgrat der Panzerabwehr
General Spannocchi: Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
Panzerigel: rasch verlegte und wirksame Sperre
Sperrjäger: in Festen Anlagen und zur Außenverteidigung