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Österreichs Verteidigungspolitik > Luftraumüberwachung/-sicherung

Saison-Start 2012 am 09. Mai
Auch heuer hat das Bunkermuseum wieder wie geplant am "Europatag" 09. Mai seine Tore geöffnet. In der (Rekord-)Saison 2011 kamen mit 9.572 mehr BesucherInnen denn je ins Museum - in die "Inselvariante" als Zwischenlösung...

Bunkermuseum doch noch nicht gerettet: Gesetzesänderung wurde aus Darabos-Kabinett sabotiert
Funktionsunfähig gemachtes Kriegsmaterial hätte mit einer Gesetzesänderung – wie früher – wieder nur dekorativer Schrott sein sollen. Dazu kam gegen alle Absprachen ein Veto... Warum wohl? Dazu hier bald mehr!

Bunker(museum) bleibt weiter unter Attacke
"Für den Bundesminister" laufen seit 2010 weiter unglaubliche Aktionen aus dem Darabos-BMLVS gegen das Bunkermuseum und gegen den Projektbetreiber ...

Landesbefestigung / Sperrtruppe
am Wurzenpass/Kärnten
    Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung
    Quelle: Broschüre „bereit für Österreich“ (Stand: 1984; Text und Abbildungen wie im Original)
   
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Die Einrichtungen der Luftraumüberwachung ermöglichen nicht nur militärische Abwehr-maßnahmen, sondern auch Alarmierung der zivilen Bevölkerung.
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Radarbeobachter beim Auswerten
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Luftpatrouille durch SAAB 105 OE

Österreich ist wegen seiner Unabhängigkeit und wegen seiner Erklärung zur immerwährenden Neutralität zur Wahrung der Unverletzlichkeit seines Luftraumes verpflichtet.

Daraus ergibt sich die Forderung nach einer Überwachung und Sicherung des Luftraumes.

Österreichs Luftraum wird aufgrund seiner mitteleuropäischen Lage von sieben Luftstraßen durchschnitten und wird pro Jahr von über 122.000 Luftfahrzeugen überflogen, jährlich landen und starten ca. 70.000 Luftfahrzeuge.

In Krisen- und Neutralitätsfällen erwachsen besondere sicherheitspolitische Aufgaben für die Luftraumsicherung. Es muß von vornherein jederzeit klar sein, daß Österreich seinen Luftraum selbst sichert, um zu verhindern, daß andere Staaten sich "verpflichtet fühlen", diese Aufgabe für uns wahrzunehmen.

Um die Souveränität des österreichischen Luftraumes zu wahren, ist dieser Luftraum ständig zu überwachen. Militärische Luftfahrzeuge, die ohne Genehmigung in den österreichischen Luftraum eindringen, sind zu orten, ihre Zugehörigkeit und ihr Kennzeichen sind festzustellen, die Luftfahrzeuge sind aus österreichischem Hoheitsgebiet abzudrängen oder sind zur Landung zu zwingen.

Zur Luftraumüberwachung werden in Österreich ortsfeste und mobile Radarstationen errichtet und betrieben. Diese Radarstationen liefern das Luftlagebild, das militärischen und zivilen Stellen übermittelt wird und somit Alarmierungsmaßnahmen und den Einsatz von Flugzeugen ermöglicht. Im Frieden wird gegen Luftraumverletzungen nur auf diplomatischem Weg protestiert. Um einen wirkungsvollen Protest durchführen zu können, ist eine einwandfreie Identifizierung erforderlich. Diese Identifizierung kann aufgrund der hohen Fluggeschwindigkeiten nur mittels modernen Abfangjägern erfolgen. Sie sind letztlich auch das einzige Mittel, das aktiv gegen Luftraumverletzungen in Krisen- und Neutralitätsfällen eingesetzt werden kann, um die österreichische Neutralität insbesondere in kritischen Zeiten glaubhaft unter Beweis stellen zu können.

Feste Anlage mit eingebautem  Panzerturm – Rückgrat der Panzerabwehr
Feste Anlage: Rückgrat der Panzerabwehr
General Spannocchi - Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
General Spannocchi: Umsetzer der Raumverteidigungsdoktrin
Panzerigel – rasch verlegte und wirksame Sperren gegen Panzerbewegung
Panzerigel: rasch verlegte und wirksame Sperre
Sperrjäger – in Festen Anlagen und als Infanterie zur Außenverteidigung
Sperrjäger: in Festen Anlagen und zur Außenverteidigung